Für unseren Norwegen Roadtrip hatten wir leider nur 14 Tage Zeit und da wir mit unserem eigenen Auto auf die Reise gegangen sind, waren die von uns so heiß ersehnten Lofoten zu weit weg, um sie auf dieser Reiseroute unterzubringen. So mussten wir uns bei unserem Roadtrip auf den Süden Norwegens beschränken. Aber mit Highlights wie Trolltunga, Kjeragbolten und dem Geirangerfjord hat der Süden mehr als genügend Ziele zu bieten, um dort einen abwechslungsreichen und spannenden Urlaub zu verbringenNorwegen Roadtrip | In 2 Wochen durch den Süden (Reiseroute) 7.

Um euch ein paar Anhaltspunkte zu geben, falls ihr auch so eine Reise plant, haben wir hier in unserem Reisebericht ein paar Tipps und unsere 2 Wochen Reiseroute zusammengetragen. Vielleicht hilft es euch bei eurer Urlaubsplanung. Die von uns vorgestellte 2 Wochen Route durch das südliche Norwegen kann übrigens auch super mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil gefahren werden. Campingplätze gibt es nämlich überall zu Genüge.

Zur Norwegen Übersichtsseite

Tipps für Eure Norwegen-Reise

Einen Artikel, der sich ausschließlich mit Tipps und Tricks zu einer Rundreise in Norwegen beschäftigt (Wo übernachtet man? Wie schnell darf man fahren? etc.) haben wir hier geschrieben:

Tipps & Tricks für Eure Norwegen Rundreise

Unsere Norwegen Packliste

Wir haben eine Packliste für Norwegen zusammengestellt mit den Dingen, die unserer Meinung nach wichtig sind bei einer Rundreise mit dem Mietwagen bzw. dem eigenen Wagen. Wir haben dabei bewusst auf “alltägliche” Dinge wie Zahnbürsten und Seife verzichtet und nur die wichtigen Dinge als übersichtliche Liste aufgeschrieben.

Wenn Euch interessiert welche Rucksäcke, Zelte, Drohne oder Packwürfel wir empfehlen, dann schaut Euch unsere Norwegen Packliste an.

Unsere Norwegen Reiseroute im Überblick

Gestartet sind wir im Süden in Kristiansand. Unsrer nördlichster Punkt war Molde südlich von Kristiansund (nicht verwechseln!). Wir sind zwar jeden Tag teils mehrere Stunden gefahren, aber da selbst auf den einfachsten Straßen in Norwegen die Landschaft einfach umwerfend ist, empfanden wir das nie als stressig oder zuviel Fahrerei.

Die einzelnen Stationen unseres Norwegen Roadtrips waren wie folgt:

  • Kristiansand
  • Flekkefjord
  • Kjeragbolten
  • Valle
  • Odda
  • Nærøyfjord
  • Geirangerfjord
  • Region Molde (u.a. Trollkirka)
  • Vågå (u.a. Bitihorn)
  • Lillehammer
  • Oslo
  • Larvik

Auf einer Google Maps Karte habe ich die einzelnen Routenpunkte eingetragen. Auf dieser Karte seht ihr unsere genaue Route durch Südnorwegen:

Unsere einzelnen Stationen sind dann in den folgenden Kapiteln detailliert beschrieben.

Die Eckpunkte in Kürze

Wie teuer war die Norwegen-Reise?

Pro Person haben wir ca. 1000 € ausgegeben für zwei Wochen Norwegen Rundreise inklusive der folgenden Posten:

  • Anreise mit dem Auto (Spritkosten für 2000km An- und Abreise und 2500km innerhalb Norwegen)
  • Fähre (ca. 200€ hin und zurück für 2 Personen + Auto)
  • Übernachtungen auf dem Campingplatz (durchschnittlich 60€ / Nacht für eine Holzhütte)
  • Lebensmittel vor Ort (dies war glücklicherweise nicht soviel, weil wir das meiste mitgenommen haben)
  • Parkkosten (Parken ist in Norwegen leider extrem teuer!)
  • Souvenirs

Wie viele Kilometer sind wir auf dem Norwegen Roadtrip insgesamt gefahren?

Insgesamt sind wir knapp 4500 Kilometer auf unseren Roadtrip durch Norwegen gefahren! Davon aber nur etwa 2500km in Norwegen. Die restlichen 2000 Kilometer haben wir auf der Hin- und Rückreise verbraten. Angereist sind wir aus dem schönen Ruhrgebiet und hatten daher schon eine ordentliche Strecke zu fahren bis zur Fähre nach Dänemark.

Das klingt zwar erstmal nach viel Fahrerei und vielleicht waren wir auch etwas zu viel unterwegs. Das ist aber leider unser kleines Manko, dass wir immer denken: Ach, da können wir doch auch noch eben hinfahren! 😀

Die angenehmen norwegischen Straßen

Da die Straßen in Norwegen aber, auch dank des Tempolimits, sehr entspannt zu fahren sind, haben wir das nie als stressig empfunden. Autofahren in Norwegen ist echt sehr relaxt. Wir haben nie Stau erfahren oder auch nur eine angespannte Verkehrssituation. Außer natürlich in der Gegen um Oslo, dort fühlten wir uns fast wie in Deutschland.

Abgesehen davon fanden wir die Landschaft in Norwegen einfach unfassbar schön. Und das nicht erst in der Gegend mit den vielen Fjorden – die grob gesagt nördlich von Stavanger beginnt – sondern auch schon im Tiefen Süden von Norwegen. Direkt beim Verlassen der Fähre in Kristiansand waren wir echt umgehauen von der tollen Natur. Autofahren in Norwegen macht echt Spaß!

Übernachten auf dem Norwegen Roadtrip | Hotel vs. Camping

Wir hatten uns im Vorhinein schon über die teuren Hotelpreise in Norwegen* informiert und hatten uns daher überlegt viel auf Campingplätzen zu übernachten.

Gottseidank haben wir uns nicht extra ein neues Zelt gekauft. Wir hatten zwar, aus Kostengründen, geplant jeden zweiten Tag im Zelt zu übernachten, taten dies dann jedoch nur… einmal. Wir sind aber auch nicht die geborenen Camper. Nichtsdestotrotz haben wir bis auf 2 Tage (an denen wir uns ein AirBnB* gemietet haben) immer auf Campingplätzen in Holzhütten übernachtet.

Der Übernachtungstipp: Holzhütten auf Campingplätzen

Das ist ein Punkt, den wir vor der Reise überhaupt nicht auf dem Schirm hatten. Wir dachten nämlich unser mitgenommenes Zelt müsste mit den sündhaft teuren Hotels in Norwegen konkurrieren. Nur deshalb hatten wir uns das Zelt überhaupt mitgenommen. Als uns klar wurde, dass es eigentlich auf jedem Campingplatz auch mehr oder weniger bequeme Holzhütten für schmales Geld gibt, wollten wir das Zelt gar nicht mehr auspacken. Mehr zum Thema Übernachten in Norwegen erfahrt ihr in unserem Tipps & Tricks Artikel zu Norwegen.

Norwegen Roadtrip - 2 Wochen mit dem Auto durch den Süden

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Tag 0: Anreise per Fähre und erstes AirBnB

Wir sind aus dem Ruhrgebiet knapp 1000 Kilometer bis nach Hirtshals in Dänemark gefahren. Dort ist ein großer Fährhafen von dem diverse Fährgesellschaften zu verschiedenen Zielen in Norwegen starten. Wir hatten uns für Fjordline (Hirtshals -> Kristiansand) entschieden, was im Nachhinein keine gute Idee gewesen ist. Warum genau, das könnt ihr auch in unserem Tipps und Tricks-Artikel nachlesen. Die Fähre kostete ca. 100 € für 2 Personen und 1 Auto für eine Strecke und wurde noch 10 Euro günstiger, dadurch, dass ich mich im Fjord-Club angemeldet hatte (Diesen Gutschein gibt es aber aktuell leider nicht mehr – Stand Januar 2020).

Als wir gegen 20 Uhr in Kristiansand ankamen, sind wir noch ca. 30 Minuten weiter gefahren und hatten uns im beschaulichen Flekkefjord ein kleines AirBnB-Zimmer genommen. Weiter wollten wir nach einem anstrengenden Reisetag nicht fahren.

Das AirBnB bei Olav

AirBnB in Norwegen
AirBnB in Flekkefjord

Das AirBnB-Haus wird von einem super freundlichen deutschen Auswanderer (Olav) betrieben, der uns direkt ein paar Tipps für die nächsten Tage mit auf den Weg gegeben hat. Er hat ein wirklich großes Haus in dem wir auch die Küche mitbenutzen durften und von dem man einen tollen Blick auf den Flekkefjord hat.

Das Zimmer von Olav könnt ihr hier bei AirBnB buchen: AirBnB bei Olav buchen*


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Ab der Ankunft im Fährhafen war ich schon extrem beeindruckt von der unglaublichen Natur. Ich hätte nie gedacht, dass die Fjords und felsigen Landschaften schon im tiefen Süden anfangen. Direkt von Anfang an herrschte in Norwegen ein starker landschaftlicher Kontrast zu Dänemark und sowieso zu Norddeutschland. Das hätten wir so nicht erwartet.

🚗 Fahrtstrecke: Flekkefjord -> Kjeragbolten: ca. 130 km (ca. 2.5 h)

Tag 1: Kjeragbolten

Für den ersten Tag unserer Norwegen Rundreise haben wir uns mit dem Kjeragbolten eine vermeintlich leichte Wanderung ausgesucht. Aber leider haben wir (und mit wir meine ich Sabrina :-p) da etwas die Kilometerangaben durcheinander gebracht. Es ist leider nicht immer direkt ersichtlich ob die Kilometerangabe für eine Wanderung für hin und zurück oder nur für eine Strecke gilt. Zusätzlich hatten wir extrem starken Regen, Nebel und Wind auf unserer Wanderung.

Wir haben kaum was gesehen und haben uns aufgrund der rutschigen Verhältnisse noch nicht mal auf den Felsen getraut, um das obligatorische Foto zu schießen.

Spaß hat es natürlich gemacht, aber es war schon super anstrengend. So hatten wir uns unsere erste Wanderung in Norwegen nicht vorgestellt

Aber auch das lest ihr besser im entsprechenden Reisebericht nach:

Wir mussten für unsere Reise den Preikestolen leider auslassen, obwohl die gigantische Felsenklippe zu einer der top Sehenswürdigkeiten im Süden Norwegens gehört. Wenn ihr ein paar Tage mehr Zeit habt solltet ihr die Wanderung aber mit einplanen. Wenn ihr sehr sportlich seid, könnt ihr sogar vom Preikestolen zum Kjeragbolten in mehreren Tagen wandern. Einen Erlebnisbericht hierzu findet ihr bei Reisewut.

🚗 Fahrtstrecke: Kjeragbolten -> Flateland: ca. 90 km (ca. 1:45 h)

Reiseführer-Empfehlung

Als Reiseführer haben wir uns für den Lonely Planet für Norwegen entschieden. Ich finde die Reihe sowieso sehr gut und greife nur in Ausnahmefällen zu anderen Verlagen. Wir haben uns hier auch, wie meistens, für die digitale Ausgabe  entschieden.

Da muss man nichts schleppen und kann sogar unterwegs auf seinem Handy darin nach bestimmten Begriffen suchen und muss nicht stundenlang blättern.

Lonely Planet bei Amazon *

Tag 2: Flateland Camping

Nach dieser ersten, extrem anstrengenden Wanderung hatten wir uns einen Zwischenstopp auf unserer Reise zum Trolltunga überlegt, da wir sonst die Strecke nicht auf einmal geschafft hätten. Wir haben uns zufällig den Flateland Campingplatz ausgesucht, und dieser stellte sich wirklich als der schönste und idyllischste Campingplatz auf unserer ganzen Reise heraus.

Er ist sehr geeignet für Familien und (was eher unüblich für Norwegen ist) relativ abseits der Straße gelegen. Wir haben uns dort eine Hütte gemietet, die ziemlich gut ausgestattet war. Vor den Hütten gab es noch eine große Wiese, die nicht komplett von Zelten in Beschlag genommen war, so dass man dort auch seine Decke ausbreiten konnte.

Norwegen Roadtrip | In 2 Wochen durch den Süden (Reiseroute) 11

Wir haben uns dort so wohl gefühlt, dass wir ungeplant 2 Nächte dort verbracht haben. Für einen Urlaub, in dem man sowieso nicht jeden Tag woanders sein will, sondern sozusagen eine “Homebase” haben will, ist dieser Platz perfekt geeignet.

Der Campingplatz bietet auch einiges an (familiären) Unterhaltungsprogramm. Es gibt ein kleines Kaninchen-Gehege und ein großes Zirkuszelt in dem an bestimmten Tagen Aufführungen für die Kleinsten aufgeführt werden. An der Rezeption kann man sich morgens frische Brötchen holen und wird auch sonst sehr freundlich und super hilfsbereit behandelt.

Wir hatten nämlich vorher angerufen, um eine Holzhütte zu reservieren, konnten aber nicht vor Schließung der Rezeption vor Ort sein. Der nette Mitarbeiter am Telefon meinte nur “no problem”, er würde den Schlüssel einfach in einer kleinen Box außerhalb der Rezeption deponieren. Wir sollten ihn uns einfach nehmen und am nächsten Tag zur Rezeption kommen, um zu bezahlen. Wow! Was ein Kundenservice!

Honnevje Badeplatz

In der direkten Umgebung des Campingplatzes gibt es wunderschöne Landschaften und auch einiges zu sehen. Unter anderem den Honnevje Badeplatz (Google Maps Link). Dies ist eine kleine Wasserlandschaft mit angehängtem Rastplatz und Toiletten, an der man auch baden oder einfach nur herumspazieren kann.

🚗 Fahrtstrecke: Flateland-> Odda: ca. 180 km (ca. 3 h)

Tag 3: Buarbreen Gletscher

Am dritten Tag unseres Roadtrips durch Norwegen wollten wir eigentlich den Trolltunga besteigen und wollten uns dafür auch 2 Tage Zeit nehmen und somit auch auf dem Trolltunga übernachten. Aber aus diversen Gründen hat dies einfach nicht gepasst und so haben wir uns entschieden die Trolltunga-Wanderung zu verschieben und uns stattdessen eine andere Aktivität in der Nähe zu suchen.

Tripadvisor spuckte auf die schnelle den Buarbreen Gletscher aus. Dieser liegt nur etwa 10 Minuten von unserem Campingplatz in Odda (Odda Camping) entfernt. So machten wir uns spontan auf den Weg zu unserem ersten Gletscher.
Was genau wir dort erlebt haben könnt ihr hier in unserem Reisebericht nachlesen:

Reisebericht Buarbreen | an Seilen hinauf zum Gletscher

Übernachtung in Odda

Odda Camping
Odda Camping

Übernachtet haben wir in Odda auf dem örtlichen Campingplatz (Odda Camping der auch nicht weit von der Stadtmitte. Der Campingplatz ist meist sehr überfüllt von zahlreichen Trolltunga-Touristen, aber liegt dafür sehr malerisch direkt am See Sandvinvatnet. Ihr solltet aber auch frühzeitig hier sein, um noch einen freien Platz zu bekommen. Wir konnten noch einen der letzten Zeltplätze mit Seeblick ergattern. Der Campingplatz vermietet aber auch Hütten und kleine Zimmer.

Die Atmosphäre ist hier aber auch nicht so traumhaft wie auf den anderen Campingplätzen, die auf unserer Reise kennengelernt haben, deswegen haben wir eine einfache Übernachtung im Zelt der teureren Hütte vorgezogen.

🚗 Fahrtstrecke: keine, da beides in Odda liegt

Tag 4: Trolltunga

Norwegen Roadtrip | In 2 Wochen durch den Süden (Reiseroute) 14

Auf den Weg zur Teufelszunge führte uns unsere Norwegen Reiseroute dann am 4. Tag. Dies sollte dann auch die längste Wanderung (22 km) unserer Reise werden. Die Route an sich empfanden wir zwar nicht als die landschaftlich schönste im Vergleich zum Rest, aber zumindest das Foto, was am Ende dabei heraus kam ist wohl eines der spektakulärsten, das man in Norwegen bekommen kann.

Wir sind super früh vom Campingplatz Odda losgefahren, um rechtzeitig am 50€ teuren Parkplatz zu sein. Trotzdem starteten zu dieser frühen Stunde noch viele, viele weitere Wanderer auch ihre Tour zur Trollzunge. Daher empfanden wir diese Wanderung auch eher als anstrengend, nicht (nur) wegen der weiten Strecke, sondern weil wir aufgrund der schieren “Menschenmassen” nie wirklich die Natur um uns herum genießen konnten.

Bei Interesse könnt ihr in folgendem Reisebericht genauer nachlesen, was wir erlebt haben und wo genau sich der Trolltunga-Parkplatz befindet bzw. wie ihr am besten zum Trolltunga kommt:

🚗 Fahrtstrecke: Trolltunga -> Voringvossen: ca. 100 km (ca. 2 h)

Tag 5: Voringvossen

Auf den Besuch dieses Wasserfalls hatten wir uns im Vorhinein schon ziemlich gefreut. Die Wanderung dorthin ist relativ kurz und wenn man den richtigen Parkplatz gefunden hat dann ist man auch ziemlich schnell vor Ort.

Der richtige Platz, um seinen Wagen abzustellen ist von Osten kommend hier direkt hinter dem Tunnel (siehe Streetview-Einblendung unten). Geht dann entweder direkt über die Straße und folgt dem kleinen Weg der vor euch liegt, oder geht auf der rechten Straßenseite den etwas größeren Weg entlang. Dieser ist zwar etwas länger, weil er noch unter der Straße hindurch führt, dafür muss man aber nicht die Straße überqueren.

📍 Hier bei Google Streetview könnt ihr Euch den genauen Standort des Parkplatzes anschauen.

Der restliche Weg ist gut markiert bzw. es gibt auch gar keine Alternativen. Verlaufen kann man sich hier also nicht. Das Highlight des Weges ist sicherlich die kleine Hängebrücke, die man überqueren muss, um auf die andere Seite zu gelangen. Nach einigen Metern – den Wasserfall immer im Blick – ist man dann endlich direkt vor diesem imposanten Naturschauspiel.

Am Ende des Weges kann man dann noch einen steinigen Hügel hinauf gehen, um noch näher an den Wasserfall zu kommen. Dieser Anstieg ist aber aufgrund der Nässe ziemlich rutschig und man sollte hier sehr vorsichtig sein. Oben spürt man auch richtig die Gischt, die einem feucht ins Gesicht peitscht.

Vielen Leuten werdet ihr nicht begegnen

Die ganze Strecke über sind uns nur eine Handvoll andere Wanderer begegnet. So hat man dann auch meistens genügend Zeit seine Fotos (und auch Selfies auf der Hängebrücke) zu machen.

Wenn man den Vossen (Wasserfall) dann noch von ganz oben sehen will, kann man (nach dem Rückweg) die Straße noch etwas weiter entlang zum ausgeschilderten Aussichtspunkt fahren oder noch etwas weiter bis zum einem großen Hotel, wo es eine weitere Aussichtsplattform mit einem etwas anderen Blickwinkel gibt.

🚗Fahrtstrecke: Voringvossen -> Bergen: ca. 170 km (ca. 3 h)

Norwegen Roadtrip | In 2 Wochen durch den Süden (Reiseroute) 16

Tag 6: Bergen

Für Bergen hatten wir uns auf unserem Roadtrip durch Norwegen knapp einen halben Tag Zeit genommen. Da wir sowieso eher Natur- als Stadtmenschen sind, hat diese Zeit für uns definitiv ausgereicht. Sehenswert ist hier natürlich der Stadtteil Bryggen direkt am Hafen. Uns hat der plötzliche Kulturschock aufgrund der vielen Touristen vor Ort aber so verschreckt, dass wir nicht viel länger geblieben sind sondern uns viel lieber direkt wieder auf in die Natur gemacht haben.

Die Stadt hat uns trotzdem echt gut gefallen, und wenn man kulturell interessiert ist dann kann man hier bestimmt gut 1-2 Tage verbringen.
Weitere Informationen zur Stadt findet ihr u.a. hier: https://www.visitnorway.de/reiseziele/fjord-norwegen/bergen/

🚗 Fahrtstrecke: Bergen-> Naeroyfjord : ca. 150 km (ca. 2.5 h)

Tag 7: Naeroyfjord

Der nächste Stopp auf unserer Rundreise durch Norwegen war der Naeroyfjord. Dieser ist als engster Fjord der Welt wahrscheinlich ein fester Bestandteil auf jeder Norwegenreise. Umso mehr hat es uns überrascht, dass es direkt am Fjord eigentlich gar keinen Ort bzw. keinen wirklichen Aussichtspunkt gibt. Da wir keine Schiffsreise durch den Fjord machen wollten haben wir uns einen kleinen Wanderweg ausgesucht, um den Fjord auch mal aus anderen Perspektiven zu sehen. Und zwar den Rimstigen (📍 Link zu Google Maps)!

Um dorthin zu gelangen fährt man einfach links am Schiffsanleger vorbei und dann immer geradeaus, auch wenn es so aussieht, als dürfe man dort gar nicht entlang fahren. Nach einigen Kilometern – kurz bevor die Straße an einem kleinen Bauernhof endet – muss man so gut es eben geht am Rand der Straße parken.

Norwegen Roadtrip | In 2 Wochen durch den Süden (Reiseroute) 18

Von dort geht es mehr oder weniger steil den Berg hoch wobei sich sehr schöne Aussichten auf den Fjord ergeben. Zu der wirklichen Länge des Wanderwegs haben wir aber leider keine verlässlichen Informationen bekommen. Als uns nach etwa 1.5h ein anderes (viel sportlicheres) Pärchen mit den Worten überholte, wir hätten gerade mal die Hälfte (!) des Weges nach oben geschafft, haben wir kurz verschnauft und sind dann umgekehrt.

Das war wohl auch die richtige Entscheidung, denn erstens ergeben sich laut dem einheimischen Pärchen die schönsten Blicke auf den Fjord sowieso auf der von uns schon gelaufenen Strecke. Und zweitens hatten wir ja noch einen weiten Weg vor uns und wollten vor Sonnenuntergang am Geirangerfjord ankommen.

🚗 Fahrtstrecke: Naeroyfjord -> Geirangerfjord: ca. 300km (ca. 6h)

Tag 8: Geirangerfjord

Der Geirangerfjord ist sicherlich eines der Höhepunkte im Süden Norwegens. Unsere Route zum Fjord begann aber mit einem kleinen Umweg.

Gamle Strynefjellsveg

Wir sind über die kleine Passstraße Gamle Strynefjellsveg gefahren. Die 27 km lange und im Winter gesperrte Nationale Touristenstraße führt durch wunderschöne und abwechslungsreiche Berglandschaften und sollte auf jeden Fall gefahren werden. Die Strecke ist einfach der Hammer. Wir sind mehrere Male auf dem Weg ausgestiegen, um zu Fuß die Gegend zu erkunden und Fotos zu machen.

Das Farbenspiel zwischen der sattgrünen Natur, dem türkis-blauen Gletscherwasser und den weißen Spitzen der umliegenden Berge bilden eine perfekte Kulisse. So perfekt, dass wir für die Strecke bestimmt dreimal so lange gebraucht haben, als es eigentlich üblich ist. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus.

Diese Strecke ist aber nur eine von vielen tollen Strecken in Norwegen. Einen guten Überblick über die schönsten Strecken könnt ihr in dem Beitrag “Auf Traumstraßen Norwegen entdecken” von Hin-Fahren nachlesen.

Norwegen Roadtrip | In 2 Wochen durch den Süden (Reiseroute) 20

Tipp: Wir haben einige Zelte am Rande dieser Straße gesehen. So scheint es also möglich und auch erlaubt hier in der Nähe des Geirangerfjords zu zelten, was ansonsten aufgrund der landschaftlichen Gegebenheiten rings um den Fjord eher schwierig zu sein scheint.

Dalsnibba

Wenn man die Passstraße erfolgreich durchquert hat und sich nun wieder auf dem schnellsten Weg zum Fjord befindet, kommt man unweigerlich an einer weiteren Passstraße vorbei, die zum Gipfel des Dalsnibba führt. Der Weg hinauf ist mit 15 € pro Auto nicht ganz günstig, dafür hat man auf fast 1500 Meter Höhe nicht nur einen klasse Blick auf den Geirangerfjord, sondern hat auch das Gefühl am wahrhaftigen Gipfel der Welt angekommen zu sein, weil man auf gleicher Höhe mit fast allen umliegenden Bergen ist und einen 360° Blick auf unzählige mit Puderzucker bedeckte Bergspitzen hat.

Und natürlich macht auch die Fahrt auf den Berg hoch und auch wieder runter eine Menge Spaß, wenn man so wie ich gerne rasant Auto fährt. Sabrina hat auf der Strecke hinunter leider etwas gelitten, aber da muss sie eben manchmal durch 😉

Norwegen Roadtrip | In 2 Wochen durch den Süden (Reiseroute) 22

Tipp: Bester Fotospot am Geirangerfjord

Um ein Foto wie dieses hier zu bekommen muss man nur an diesem Aussichtspunkt links an den Toiletten vorbei gehen und sich dann wieder links halten bis man zum Abgrund kommt. Dort muss der Fotograf stehen. Die Person, die ihr fotografieren wollt, muss dann einfach am Abgrund entlang laufen (Vorsicht!) bis kurz vor den Begrenzungszaun. Fertig!

Der kleine Ort am Geirangerfjord schien uns nicht wirklich interessant zu sein und es gab auch keine weiteren interessanten Aussichtspunkte unten am Fjord. Die einzige besondere Aussicht, die man dort hatte, war leider das riesige stinkende Kreuzfahrtschiff, das unablässig eine dunkelbraune Rauchwolke in den Himmel blies.

🚗 Fahrtstrecke: Geirangerfjord-> Trollkirka: ca. 130km (ca. 3,5h)

Tag 9: Trollkirka + Atlantikstraße + Trollstigen

Am neunten Tag unserer Norwegen Rundreise machten wir uns auf die lange Fahrt bis nach Molde, um dort die Trollkirka zu besichtigen. Wir mussten dazu die Fähre in Vestnes nehmen. Da diese aber wohl an den beiden Tagen zuvor wegen Wartungsarbeiten nicht fuhr, bescherte uns das ganze über eine Stunde Wartezeit im Stau. Nach einer Übernachtung in einer einfachen Hütte auf einem Campingplatz nicht weit von der Fähre entfernt machten wir uns dann auf den Weg zur Trollkirche. Der Parkplatz befindet sich dabei direkt an der Hauptstraße (siehe hier bei Google Maps) und kann gar nicht verfehlt werden.

Trollkirka

Die Höhle ist definitiv die kurze und einigermaßen steile Wanderung wert. In der ersten Höhle befindet sich nach einem kurzem Gang durch komplette Dunkelheit (eine Taschenlampe ist hier sehr hilfreich) ein kleiner aber bezaubernder Wasserfall. Sowas haben wir echt noch nie gesehen: Ein Wasserfall… in einer Höhle!
Um zur zweiten Höhle zu gelangen kann man durch einen schmalen Spalt die erste Höhle verlassen, um dann über eine Leiter wieder hinabzusteigen. Dort ist ein weiterer Wasserfall zu besichtigen.

Trollkirka Ausblick
Trollkirka Ausblick

Wenn man diese auch wieder verlassen hat, kann man noch ein Stück höher steigen, wo sich eine weitere Höhle befinden soll. Diese haben wir aber leider nicht gefunden. Angeblich soll diese durch ein Loch im Boden erreichbar sein. Auf dem Plateau oberhalb der zwei ersten Höhlen weist auch ein kleines Holzschild auf diese 3. Höhle hin. Mit etwas Glück (und Zeit) solltet ihr diese also hoffentlich finden.

Atlantikstraße

Atlantikstraße
Atlantikstraße

Die Atlantikstraße haben wir uns angesehen, weil diese sich nicht weit entfernt von der Trollkirka befindet. Aber leider sieht diese Straße aus der Nähe nicht so spektakulär aus wie auf Fotos. Im Grunde genommen wirkt diese Straße auch nur aus einem speziellen Blickwinkel so außergewöhnlich.

Beim Drüberfahren merkt man davon gar nichts. Von daher würden wir davon abraten extra hier hin zu fahren, wenn ihr nicht sowieso in der Gegend seid.

Trollstigen

Diese Serpentinenstraße lag fast auf unserem Weg nach Oslo. Und es ist schon eine ziemliche Freude diese hinauf zu fahren. Wobei ich sagen muss, es macht nicht so viel Spaß wie nach Dalsnibba hoch zu fahren. Auf dem Weg nach oben kommt man auch an einem Wasserfall vorbei, der sich von ganz Oben seinen Weg ins Tal bahnt. Oben angekommen gibt es mehrere Aussichtspunkte und auch ein Restaurant mit einem eigenen Souvenirshop. Unserer Meinung nach sollte man sich diese kurvenreiche Straße definitiv angesehen haben. Vor allem der Blick durch das Tal ist von oben ist sehr beeindruckend. Viel Zeit muss man hier aber nicht verbringen.

🚗Fahrtstrecke: Trollkirka-> Vågåmo : ca. 200 km (ca. 4h)

Tag 10: Bitihorn

Für die nächsten drei Tage mieteten wir uns in eine gemütliche AirBnB Holzhütte in Vågåmo mit eigenem Kamin ein und nahmen diese als Ausgangspunkt für weitere Wanderungen und Touren. Für den ersten Tag hatten wir uns den Bitihorn ausgesucht. Dies ist eine Wanderung auf einen Berggipfel von dem man eine wunderbare 360° Aussicht auf den Jotunheimen Nationalpark hat. Um die Wanderung beginnen zu können, parkt man auf dem unten markierten Parkplatz, der sich direkt gegenüber des Samen-Zeltes mit den Souvenirs befindet. Den genauen Standort seht ihr auch hier bei Google Streetview

Auf dem Parkplatz ist zwar ein Schild angebracht, auf dem auf norwegisch etwas von 5€ Gebühr steht. Da wir uns aber nicht vorstellen konnten wie diese Gebühr zu entrichten war – da dort auch kein Parkplatzwächter umher lief – haben wir einfach so unseren Wagen abgestellt und sind los gelaufen. Der Weg führt dann erst auf die Rückseite des Berges, um von dort einigermaßen steil auf die Spitze zu zulaufen.

Dabei ist der Blick nach hinten meistens der schönere, da man den Großteil der Zeit auf eine wunderschöne Seenlandschaft blickt während man nach vorne blickend immer den steil aufragenden Gipfel vor Augen hat.

Ganz nach oben haben wir es dann doch nicht geschafft, da einem auf halber Höhe der Wind schon ziemlich kräftig um die Ohren weht, aber den tollen Ausblick haben wir (von fast ganz oben) natürlich trotzdem sehr genossen. Wir hatten einen sehr weiten Überblick über einen Teil des Jontunheimen Nationalparks und wir konnten von oben sogar fast unser Auto auf dem Parkplatz sehen. Echt ein krasses Panorama!

🚗 Fahrtstrecke: keine, da wir in der gleichen Gegend geblieben sind.

Norwegen Roadtrip | In 2 Wochen durch den Süden (Reiseroute) 26

Tag 11: Hulderstigen (und chillen im AirBnB)

An Tag 11 unseres Roadtrips durch Norwegen wollten wir es etwas ruhiger angehen lassen und haben uns daher nur für eine kleine Wanderung am Hulderstigen (Google Maps Link) unternommen und sonst viel in unserer gemütlichen Holzhütte gechillt.

Der Hulderstigen ist ein komplett ebener Rundwanderweg im Jotunheimen Nationalpark. Wir haben ihn uns ausgesucht, weil wir zur Abwechslung mal etwas nicht so anstrengendes brauchten und dieser Weg dazu genau richtig war. Er wäre unserer Meinung nach auch passend, um ihn z.B. mit kleinen Kindern zu laufen. Man läuft u.a. an einem idyllischen See vorbei und durch tiefe Nadelwälder. Zwischendurch trifft man auch das eine oder andere Schaf und kann sich (Norwegen-typisch) in ein Gästebuch eintragen.

Wer eine spektakuläre Wanderung über Stock und Stein erwartet, der ist hier sicherlich falsch. Aber wer einen entspannten Spaziergang durch eine sehr schöne Waldlandschaft sucht, dem sei der Huldigerstigen sehr ans Herz gelegt. Gerade für Familien mit kleinen Kindern oder auch wenn ihr mit Eurem Hund unterwegs seid, ist diese Wanderung eine super Idee!

Unser AirBnB in Vagamo

Vagamo AirBnB Holzhütte
Unser AirBnB in Vagamo

Für unsere letzte wirkliche Übernachtung auf unserem Roadtrip durch Norwegen haben wir uns eine super romantische Holzhütte bei AIrBnB rausgesucht. Wir haben einen tollen Blick auf den Fjord und 2 komplette Hütten für uns alleine. In der voll ausgestatteten Küche haben wir uns eine leckere Pizza (selbst) gemacht und die Abende nach unseren anstregenden Wanderungen sehr genossen. Die Hütte könnt ihr hier vom Gastgeber Håvard direkt bei AirBnB buchen*. Er kann Euch auch gute Reisetipps für die Umgebung geben.


AirBnB Guthaben geschenkt!
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🚗 Fahrtstrecke: keine, da wir in der gleichen Gegend geblieben sind.

Tag 12: Knutshoe

Knutshoe, Norwegen

Am nächsten Tag unseres Norwegen Roadtrips wanderten wir unser persönliches Highlight: Den Knutshoe! Das war für uns die schönste und atemberaubendste Wanderung unseres gesamten Urlaubs. Wir trafen kaum andere Menschen und hatten die meiste Zeit perfektes Wetter und oben angekommen hatten wir diesen unglaublichen Ausblick, der aussah wie gemalt. Wahnsinn!

Knutshoe
Knutshoe Wanderung

Wir haben uns absichtlich entschieden den Knutshoe zu wandern, und nicht den direkt daneben liegenden, und viel berühmteren, Besseggen! Seit unserer Trolltunga-Erfahrung wollten wir die Natur nicht mehr mit so vielen anderen Leuten teilen. Der Bessegen ist zwar ein sehr bekanntes Highlight Norwegens, aber dementsprechend voll ist es auch da. Außerdem war uns beim Besseggen die Organisation der Wanderung zu kompliziert. Man muss den Parkplatz bezahlen und dann per Boot zum Start der Wanderung fahren. Kommt man hier zu spät, dann muss man lange Wartezeiten in Kauf nehmen.

Da haben wir doch lieber eine etwas unbekanntere Wanderung ausgewählt und haben dann zwar kein tolles Foto vom Besseggen Grat, dafür waren wir allein in der Natur (und tolle Fotos mit unserer Drohne haben wir trotzdem geschossen)!

Lest hier alles über unsere Wanderung in unserem Knutshoe Reisebericht:

🚗 Fahrtstrecke: Vågåmo (wo unser AirBnB stand) -> Oslo: ca. 330km (ca. 4 h)

Tag 13: Lillehammer & Oslo

Am 13. Tag führte uns unsere Norwegen Reiseroute nach Oslo (wir waren schon auf dem Weg zurück Richtung Fähre nach Deutschland) noch Lillehammer an. Oder zumindest das olympische Skisprung-Gelände. Das ist auch das Einzige weswegen mir die Stadt bekannt war. Und wir sind ehrlich, wir haben der Stadt auch nicht wirklich eine Chance gegeben. Aber dafür hatten wir ja auch keine Zeit. Wir waren ja nur auf der Durchreise. Um sich das Olympiagelände anzuschauen kann man einen Stopp einlegen, man muss es natürlich nicht. Wir fanden es ganz nett und es bedeutete für uns nur einen kleinen Umweg.

Dafür merkten wir schon auf dem Weg nach Lillehammer, dass wir Fjord-Norwegen verlassen haben, denn die Fjorde, Berge und Seen wurden allmählich weniger. In der Gegend um Lillehammer und Oslo fühlt man sich auch gar nicht wirklich wie in Norwegen (zumindest von der Landschaft her), sondern eher wie im flachen Dänemark.

Oslo

In Oslo selbst haben wir dann wieder den Schock in Sachen Menschenmassen bekommen. Und wir haben zum ersten Mal auf unserem Norwegen Roadtrip wieder im Stau (!!) gestanden. Insofern war dieser Tag auch eine gute Vorbereitung auf den Alltag zuhause. Abgesehen davon hat uns Oslo aber nicht so sehr gefallen. Wenn man Souvenirs kaufen möchte ist die Innenstadt dafür natürlich prädestiniert. Es gibt hier eine richtig lange Einkaufsstraße und viele Möglichkeiten zu shoppen.

Aber man muss sich diese Stadt nicht unbedingt ansehen finden wir. Einen Vergleich zu anderen skandinavischen Hauptstädten wie z.B. Stockholm hält Oslo unserer Meinung nach nicht wirklich stand.

🚗 Fahrtstrecke: Oslo -> Larvik: ca. 140km (ca. 2 h)

Tag 14: Rückfahrt

Am letzten Tag unseres 2 Wochen Norwegen Roadtrips nahmen wir (nach einer Übernachtung am sehr empfehlenswerten Gon Campingplatz) die Fähre in Larvik (mit Colorline), um wieder nach Hirtshals in Dänemark zu gelangen. Die Colorline-Fähre war auch um einiges größer als die Fjordline-Fähre, die wir auf dem Hinweg genommen hatten. Dies bedeutete auch dass es nicht wackelte und alles ruhig und angenehm war (Dazu aber mehr in unserem Norwegen Tipps & Tricks Artikel).
Im Inneren des Schiffs gab es auch genügend Sitzmöglichkeiten, einige Restaurants und andere Shops mit der Möglichkeit Souvenirs zu kaufen. Ein wirklich angenehmer Ausklang des Urlaubs.

Nach weiteren 1000 Kilometern durch das flache Dänemark und Norddeutschland waren wir dann endlich leider wieder zuhause und konnten nur noch sehnsüchtig an die geile Zeit unseres Norwegen Roadtrips zurück denken. Wir werden definitiv zurück kommen!

Norwegen Roadtrip | In 2 Wochen durch den Süden (Reiseroute) 31

 

Brauchst Du weitere Reise-Tipps für Norwegen?

Suchst du noch weitere Tipps für Deinen Norwegen Urlaub? Schau dir unsere Tipps und Tricks für Eure Norwegen Rundreise an. Hier haben wir alle unsere Tipps und unsere Erfahrungen gesammelt aufgeschrieben.

Wollt ihr wissen was ihr am besten auf einen Norwegen Roadtrip mitnehmen solltet und was wir im Auto dabei hatten? Dann schaut Euch unsere Packliste für Norwegen an!

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Hast du noch Fragen oder Anregungen zu Norwegen oder unserem Reisebericht? Oder hast du spezielle Fragen zu einzelnen Stopps unseres Norwegen Roadtrips? Schreib uns doch einfach einen Kommentar!

21 Kommentare zu “Norwegen Roadtrip | In 2 Wochen durch den Süden (Reiseroute)

  1. Sebastian sagt:

    Hallo Sabrina und Andreas,

    wir kommen gerade von unserer Norwegen Reise zurück. Unseren 16 tägigen Trip haben wir sehr an eure Reiseroute angepasst.

    Es war super schön, also vielen Dank für die super Tips!

    PS: Wir sind den Knutshoe und den Beseggen gelaufen und ich könnte nicht sagen welches die schönere Wanderung war. Klar, am Bessegen muss man mit ein paar mehr Menschen rechnen, gelohnt hat es sich aber trotzdem. Daher unser Tipp: beides machen. Ein Tag Pause dazwischen schadet aber nicht 😉

    Liebe Grüße

    Lena und Basti

    • Andreas sagt:

      Hallo Lena und Basti,
      Danke für euren lieben Kommentar! 🙂

      Das freut mich, dass wir euch so gut helfen konnten mit unserem Artikel!
      Das mit dem bessegen war uns ja auch schon klar, dass der auch sehr schön zu laufen ist, aber große Menschenmassen finden wir eben auch oft eher stressig.

      Vielleicht erweitern wir unseren Artikel nochmal mit Sachen, die wir *nicht* gemacht haben 😀
      Weil es gibt echt noch so viel coole Sachen da zu entdecken!
      Da kriegt man direkt wieder Fernweh! 🙂
      Lg,
      Andreas

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  5. Michaela Schwark sagt:

    Hallo ihr lieben, toller Artikel! Wir haben dieses Jahr auch eine zweiwöchige Norwegen Reise vor uns und werden uns wahrscheinlich sehr an eure Route halten. Das macht das ganze schon viel einfacher, danke dafür! Eine Frage hätte ich allerdings: Welche Reisezeit würdet ihr uns empfehlen? Wir haben uns Mitte Mai dafür vorgenommen. Wann wart ihr denn unterwegs?

    Liebe Grüße
    Michaela und Michael

    • Andreas sagt:

      Hi Ihr beiden,
      danke für Euer Lob. Wir sind im August unterwegs gewesen und hatten echt mega Glück mit dem Wetter. Abgesehen vom quasi Weltuntergang auf dem Kjeragbolten hatten wir eigentlich durchgängig nur Sonnenschein. Normal ist das jedenfalls nicht. Die beste Reisezeit ist ja so von Mai bis September. Von daher passt Eure Zeit schon recht gut. Ihr werdet dann vielleicht noch weniger Leute unterwegs sehen als sonst (weil es ja quasi die Schultersaison ist). Besonders auf den großen Wanderungen (z.B. Trolltunga) kann das ja schon ganz angenehm sein.
      Nur ist es dann auch etwas kälter, aber dagegen kann man sich ja mit der richtigen Kleidung wappnen.

      Wünsche Euch auf jeden Fall ne Menge Spaß in Norwegen. Ein wunderschönes Land. Falls ihr noch mehr Fragen habt dann gerne her damit 🙂
      LG,
      Andreas & Sabrina

  6. Michael sagt:

    Sehr schöne und informaive Seite von euch! Vielen Dank! Norwegen steht für mich als Motorradfahrer auch ganz oben auf der Liste – da ich Anfang Juni aber “nur” 2 Wochen habe, werde ich vielleicht mal mit dem Auto ggfs an eurer Runde ein Beispiel nehmen. LG aus Wattenscheid 🙂

    • Andreas sagt:

      Hallo Michael,
      danke für das Lob. Ich versuche auch ständig meinen Schwiegervater (auch Motorradfahrer) zu überreden, seine Touren mal in den hohen Norden zu verlegen.
      Echt ein wunderschönes Land und wir werden bestimmt bald wieder hinfahren.

      LG,
      Andreas

  7. Patrick sagt:

    Hallo, super Blog! Planen gerade auch unseren Norwegen Urlaub für den Sommer. Der Blog gibt uns viele Ideen und Tipps! Danke.
    Ich hätte da eine Frage:
    In eurem coolen Video habt ihr zwei Orte die ich gern wissen möchte 🙂 Könnt ihr mir da weiterhelfen?
    Und zwar bei Minute 3:37 und 3:45 jeweils die Drohnen Aufnahmen – wo befindet sich das? 🙂

    Danke und weiterhin gute Reisen euch!
    LG Patrick

    • Andreas sagt:

      Hallo Patrick,

      danke für das Lob. Der erste Ort ist der Dalsnibba. Ist oben in Text auch beschrieben.
      Der zweite Ort ist der Aussichtspunkt am Geirangerfjord (suche oben einfach nach der Überschrift: Tipp: Bester Fotospot am Geirangerfjord)

      Ich hoffe dir geholfen zu haben.

      LG
      Andreas

  8. Julia sagt:

    Vielen Dank für eure zahlreichen Tipps, wir planen gerade unsere Route durch Norwegen und euer Beitrag ist uns hier echt eine große Hilfe.
    Könnt ihr auch was zu den Maut Gebühren sagen, da wir keine Ahnung haben was für Maut Kosten bei so einer Route auf uns zukommen.
    Vielen Dank schon mal 🙂

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  11. Jona sagt:

    Hi =)
    wir fahren nächstes Jahr auch nach Norwegen und wollen eine ähnliche Rundreise machen, wie ihr.
    Könnt ihr uns sagen, wann ihr gereist seid – zu welcher Jahreszeit? Wie sieht es zu diesem Zeitpunkt aus mit Touristen? Die Massen würden wir gerne vermeiden.

    Euren Bericht zur Wanderung zur Trolltunga haben wir gelesen. 😀 Wollen oben in einem Zelt übernachten. Aber so in anderen Gegenden oder Städten.

    LG
    Jona

  12. Andreas sagt:

    Hallo Jona,
    wir waren damals im August in Norwegen und hatten nicht nur super Glück mit dem Wetter (kaum Regen), sondern auch kaum Berührungspunkte mit Unmengen an anderen Touristen. Wir haben deswegen aber auch sehr bekannte Wanderungen wie den Preikestolen ausgelassen.
    Oder uns Alternativen gesucht wie z.B den Knutshoe (Link zu unserem Reisebericht) gewählt anstatt den viel berühmteren Besseggen.

    Beim Trolltunga war es natürlich sehr voll. Sowohl auf der Wanderung als auf dem Felsen. Wenn ihr oben übernachten wollt, dann werdet ihr zwar auch nicht ganz allein sein ,aber auf jeden Fall dem Ansturm entgehen.

    An den allermeisten Orten in Norwegen konnten wir aber die wunderbare Ruhe der Natur genießen. Von daher Glückwunsch zu eurer Entscheidung dorthin zu fahren 🙂

    VG,
    Andreas

  13. pete sagt:

    Hallo Ihr beiden,

    vielen lieben Dank für die tollen Eindrücke eures Roadtrips! =) Könntet Ihr evt sagen welches Airbnb ihr in Vagamo hattet? bzw ein paar bilder dazu zeigen?

    vielen lieben dank Pete

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