Für den Start unserer 100 Tage Lateinamerika Langzeitreise haben wir uns einen Roadtrip durch eine der unwirtlichsten Gegenden dieser Erde in Argentinien und Chile vorgenommen. Auf unserer Rundreise ging es von der Atacama Wüste in Chile, in den Norden Argentiniens in die Puna de Atacama, wo wir Salzseen, Canyons, irre Gesteinsformationen, Lagunen und Berge in allen Regenbogenfarben gesehen haben.

Wir haben uns für die Puna de Atacama entschieden, da diese im krassen Gegensatz zu den anderen Ländern (Costa Rica, Panama, Guatemala) steht, die wir auf unserer Langzeitreise durch Süd- und Mittelamerika noch besuchen wollen. Auch wenn es in der Gegend um Salta (Argentinien) überraschend viel Grün gibt, so ist doch der Großteil der Route durch die Farben Rotbraun bzw. Bunt (-> die Berge), Weiß (-> das Salz auf Bergen oder der Erde) und Braun (-> Erde und Flüsse) geprägt.

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Auch die enorme Höhe in dieser Region ist ein echtes Highlight (haha.. Witz verstanden?). Auf unserer Route sind wir zwischen bis zu 5000 m Höhe (Grenzübergang Chile/Argentinien) und knapp 1000 Höhenmeter (Region um Salta) gewechselt. Das verlangt nicht nur dem Mietwagen eine Menge ab, sondern auch dem Menschen. Wir hatten aber gottseidank keine Probleme mit der Höhenkrankheit, denn Symptome wie Übelkeit, Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit sind keine Seltenheit bei Reisen in diese Regionen der Erde.

Ebenso sind die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sehr kräftezehrend. Die Höchsttemperaturen können in den Höhenlagen um 4000 m bis 20 Grad betragen. Nachts (und besonders in den Morgenstunden) kann es aber empfindliche Minusgrade geben. Die Kälte setzt dabei direkt beim Untergang der Sonne sein. Und zwar schlagartig!

Argentinien Roadtrip

In den tieferen Lagen südlich von Salta in Argentinien kann es tagsüber bis zu 30 Grad heiß sein. Abends ist es dort immer noch sehr angenehm. Richtig kalt (unter +10 Grad) wird es hier erst Nachts bzw. Morgens. Angenehm warm wird es dann erst so ab ca. 10 Uhr.

Ein weiterer Grund für uns eine Rundreise in diese entlegene Region von Chile und Argentinien zu machen war, dass wir das Gefühl lieben auf eigene Faust in der Weltgeschichte unterwegs zu sein. Wenn man machen kann, was man will. Anhalten, herum wandern, Fotos machen, weiter fahren, nochmal anhalten, wie wir es eben wollen. Auch verlassen wir total gerne die ausgetretenen Touristenpfade und suchen uns unsere eigenen Wege. All das ist mit einer geführten Tour nicht zu machen. Obwohl diese auch wieder andere Vorteile bietet. Im Endeffekt muss das natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

Aber nun mal zur Organisation und zum Reisebericht unseres Roadtrips durch das nördlicher Chile und Argentinien:

Unser Mietwagen

Da wir einen Großteil der Nächte in der Puna de Atacama nicht in Hotels verbringen wollten, haben wir uns für einen Campervan entschieden. In unserem Fall ein offroadfähiger Geländewagen mit Dachzelt. So konnten wir unser Zelt aufschlagen wo wir es wollten und konnten uns mit unserem kleinen Campingkocher mitten in der Natur was leckeres zu Essen machen. Einfach phantastisch!

Unsere Wahl bei der Suche nach einem Mietwagen-Anbieter für die Atacama-Wüste fiel dabei auf die Firma Wicked Camper. Diese gibt es schon in den USA und Australien und seit einigen Jahren auch in Chile. Wicked bietet kleine Campervans, aber auch große geländegängige Allradwagen an. Meistens mit knalligen und auffälligen Designs. Die Zielgruppe sind also eher jüngere Leute, was man wegen der relativ hohen Preise zuerst gar nicht glauben würde. Aber teuer ist in Chile eh das meiste.

Die Standard Mietwagen bei Wicked sind kleine Minibusse, die eher weniger für schroffe Gelände geeignet sind, wie wir sie auf unserer Rundreise vorfinden würden. Für etwas mehr Geld haben wir daher einen geländegängigen Allradwagen genommen, bei dem wir sicher sein konnten, dass unser Wagen bei den krassen Straßenbedingungen in der Einöde Argentiniens nicht schlapp macht.

Ein weiterer großer Vorteil bei Wicked ist auch, dass Einwegmieten nicht soviel kosten wie bei den meisten anderen Autovermietungen. Eine Einwegmiete kam bei unserer Route zwar nicht in Betracht, aber es ist gut zu wissen dass dies auch recht kostengünstig möglich gewesen wäre.

Vanlife Argentinien Roadtrip

Vorteil eines Campervans gegenüber einem normalen Mietwagen

Mit einem normalen Mietwagen meine ich einen nicht per Allrad angetriebenen Wagen. Das sind hier in der Gegend meistens trotzdem größere Geländewagen z.b. in Form eines Toyota Pickups. Ein normaler Mietwagen, wie man ihn sich auch in Europa ausleihen würde, ist hier zwar auch zu bekommen, aber wir würden ihn nur empfehlen, wenn man wirklich nur auf befestigten Straßen (z.B. zwischen Salta und Cafayate) unterwegs ist. Ansonsten sind solche Autos den Straßenbedingungen nicht gewachsen. Die wenigstens Straßen in dieser Region sind geteert.

Bei einem Campervan hat man den Vorteil, dass man in ihm oder auf ihm schlafen kann. Also auf einer Matratze im Wagen oder in einem Dachzelt. Man kann damit also relativ problemlos wild campen. Wann und wo man will. Und das ist in Chile und Argentinien überall erlaubt, außer auf Privatgelände natürlich. Man spart damit also nicht nur Geld gegenüber einer Hotelübernachtung, sondern hat auch einzigartige Naturerlebnisse sicher.

In Gegenden, wo es nachts sehr kalt wird, ist es natürlich weniger angenehm im Zelt oder auch im Auto zu übernachten. Vielleicht sind wir auch einfach nicht hartgesotten genug, aber bei über 3500 m über dem Meeresspiegel wird es sehr leicht nachts unter Null Grad. Und der starke Wind tut dann sein übriges. Für solche Fälle kann auf Herbergen (Hospedajes) zurück gegriffen werden, die fast überall zu finden sind.

Hotels gibt es in den großen Städten wie San Pedro de Atacama, Salta und Cafayate genügend. Aber auch in den einsamen Gegenden der Puna de Atacama gibt es einige wenige Unterkünfte, in die man sich vor der Kälte in der Nacht flüchten kann. Die Preise für einfache Unterkünfte (die man auch nicht im Internet findet) liegen bei ca. 15-25 Euro für ein Doppelzimmer. Wenn man auf mehr Komfort wert legt, muss man mindestens 50 Euro pro Nacht investieren.

 

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Die Kosten unseres Roadtrips

Die Kosten unserer Rundreise durch Chile und Argentinien teilen sich wie folgt auf:

  • Mietwagen
  • Benzin
  • Verpflegung
  • Hotels
  • Eintrittsgelder

Die Kosten des Mietwagens

Unseren Campervan haben wir bei Wicked gebucht. Dies ist ein sehr bekannter Anbieter und trotz der hohen Preise, immer noch der günstigste unter den teuren. Gerade wenn man eine Einwegmiete im Betracht zieht.

Beim Campervan haben wir bewusst nicht die kleinste Variante genommen, da wir ein etwas stabileres Fahrzeug mit Allrad und genügend Platz für unser Zeug wollten. Zusammen mit der Versicherung und den Kosten für die Überführung nach Argentinien liegen wir bei knapp 100 Euro pro Tag (ca. 1500 Euro für 15 Tage).

Benzinkosten

Der Wagen verbraucht wahnsinnige 12 Liter pro 100 km, was uns bei Benzinpreisen von ca. 1 Euro pro Liter einen Gesamtpreis für Benzin von knapp 250 Euro für 2409 gefahrene Kilometer beschert hat.

Verpflegungskosten

Wir waren nur sehr selten in Restaurants anzutreffen, sondern haben meistens für uns selbst auf unserem kleinen Campingkocher gekocht. Vieles haben wir dabei von Deutschland mitgenommen (z.B. Fertigpulver für Falafel und Gemüseburger, Getränkepulver, Nudeln etc.) das meiste aber vor Ort gekauft (z.B. Wasser, Brot, Eier, Obst, Gemüse etc.)

Zusammen mit unseren aus Deutschland mitgebrachten Lebensmitteln haben wir 283 Euro ausgegeben für Essen, Wasser und Restaurantbesuche.

Hotelkosten

In den Höhenlagen der argentinischen Anden haben wir eigentlich durchgängig in Unterkünften übernachtet, da es dort nachts schnell weit unter 0 Grad wird. Für unsere 9 Übernachtungen in Argentinien und die ersten beiden Nächte in Chile haben wir insgesamt 210,55 Euro ausgegeben. Dabei war die Unterkunft in San Pedro de Atacama mit knapp 35 Euro am teuersten.

Eintrittsgelder

Viele Nationalparks bzw. Sehenswürdigkeiten erheben Eintritt, sogar viele Lagunen kann man nicht umsonst besichtigen, obwohl einem dort nicht viel mehr geboten wird als die Lage selbst. Als besonders kostspielig sind dabei die Tatio Geysire nördlich von San Pedro de Atacama und die Laguna Piedra im Süden zu nennen, die jeweils 10.000 CLP (knapp 13 Euro) pro Person kosten.

Insgesamt belasteten Eintrittskosten unser Reisebudget mit 37 Euro.

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Unsere Reiseroute durch Chile und Argentinien

Unsere Reiseroute durch Chile und Argentinien führte uns im Uhrzeigersinn durch die beiden Andenländer (und dabei auch durch die Puna de Atacama) und kann grob in die folgenden Stops eingeteilt werden:

  1. San Pedro de Atacama
  2. Sico Pass (Grenzübergang Argentinien)
  3. San Antonio de los Cobres
  4. Salta
  5. Cafayate
  6. Hualfin
  7. El Penon
  8. Antofagasta de la Sierra
  9. Tolar Grande
  10. Paso Jama (Grenzübergang Chile)
  11. San Pedro de Atacama

Tag 1 – Erste Übernachtung in der Kälte

Am ersten Tag haben wir unseren Wagen bei Wicked Camper in San Pedro de Atacama abgeholt und bekamen erst mal eine ausführliche Einführung in das Auto und die Bedienung des Dachzelts. Auch die besten Sehenswürdigkeiten in der Atacama Region wurden anhand einer Karte erklärt. Für Argentinien gab es leider keine solche Karte. Aber wir hatten uns die größten Highlights ja schon vor der Reise in unserer maps.me App notiert.

Nachdem wir alle Papiere unterschrieben hatten und wir mit dem Wagen den Hof verlassen konnten, sind wir erstmal tanken und einkaufen gefahren. Etwas Obst, Gemüse, Brot und mehrere Kanister Trinkwasser standen auf unserer Liste. Als das erledigt war, machten wir uns auf in den Süden. Wir hatten zwar kein festes Ziel, da wir ja im Vorhinein nicht wussten, wie lange die Abholung des Wagens und das ganze organisatorische Tamtam dauern würde.

Aber wir wollten an dem Tag gerne noch die Lagunen Miscanti und Miniques sehen, die ca. 2.5 h südlich von San Pedro de Atacama liegen. Wir dachten zuerst, dass wir dort sogar übernachten könnten, aber wussten nicht, dass der Bereich um die Lagune ein Nationalpark ist und somit Eintritt kostet und natürlich Campen verboten ist.

Lagunen Miscanti und Miniques

Da die Lagunen auf über 4000 Meter Höhe liegen, hatte unser kleiner LKW schon so seine Mühe sich die Berge hochzuquälen. Wir waren um 16:30 Uhr am Eingangstor und waren überrascht, als die nette Frau uns sagte, dass wir nur 30 min Zeit hätten bis der Park schließen würde. Im Internet hatten wir von Öffnungszeiten bis 18 Uhr gelesen. Aber egal. Nun hieß es keine Zeit zu vertrödeln, sondern rein in den Park und die Lagunen anschauen. Die beiden Lagunen liegen auch sehr dicht bei einander und da man alles mit dem Auto befahren kann, sind beide in einer halben Stunde gut zu machen.

Laguna Miscanti

Die Lagunen liegen sehr idyllisch in einer kleinen Senke vor einem enormen Bergpanorama. Nachdem wir genug gestaunt und fotografiert hatten, verließen wir den Park und suchten nach einem Platz, um unser Zelt aufzuschlagen. Da wir noch die Vorschrift vom Wicked Mitarbeiter im Ohr hatten, nicht über 3500 Meter zu campen, da ansonsten der Wagen vielleicht nicht mehr anspringen würde, fuhren wir etwas zurück in Richtung der letzten Stadt. Auf etwa 3600 Meter Höhe fanden wir eine kleine Seitenstraße abseits der Hauptstraße, wo wir mit einem genialen 360° Panorama, aber leider ohne Windschutz, unser Dachzelt aufbauten.

Wir bereiteten unser Abendessen zu und bewunderten dabei die umliegenden Landschaften, bevor wir uns in unser Zelt verkrochen. Leider wurde die erste Nacht nicht so angenehm, wie wir es uns vorgestellt hatten. Der Wagen stand etwas schräg, so dass wir auch nicht gerade auf unserer 5 cm Matratze liegen konnten. Außerdem wurde es nachts empfindlich kalt (unter 0 Grad wurden erreicht) und der Wind schaukelte das Zelt die ganze Zeit empfindlich hin und her.

Sagen wir es so, es war keine schöne Nacht. Wir wurden beide mehrfach wach und froren ziemlich. Gegen kurz nach 6 Uhr konnten wir nicht mehr weiter schlafen (es war schon hell geworden) und entschieden uns das Zelt abzubauen, weiter Richtung argentinische Grenze zu fahren und erst zu frühstücken, wenn es etwas wärmer geworden war.

Tag 2 – Grenzüberquerung und Übernachtung in Salta

Nach ca. 2 Stunden Fahrt erreichten wir auf unserem Roadtrip endlich die Grenze zu Argentinien, den Paso Sico. Wir waren zuerst etwas verwirrt, da sich kurz vor der Grenze zwischen Chile und Argentinien ein Polizeiposten mit einem großen Stoppschild und dem ganzen offiziellen Tamtam befindet. Wir dachten, dass wir hier die Grenzformalitäten durchführen würden. Aber der Polizist schickte uns mit wenigen Handbewegungen einfach nur weiter. Nach einigen Kilometern erreichten wir dann die tatsächliche Landesgrenze und außer, dass hier plötzlich die asphaltierte Straße in eine Schotterpiste überging, passierte hier gar nichts.

bunte Berge Salta

Wir machten uns schon etwas Sorgen (Grenze übersehen? kein Stempel im Pass? illegal im Land? Ausreise unmöglich!), aber nach etwa 20 Minuten auf argentinischen Buckelpisten kamen wir zum eigentlichen Grenzposten. Und dort ging der Ausreise/Einreise-Marathon los.

Die Einreise nach Argentinien

Wir betraten das Gebäude und fanden erstmal keinen Menschen vor. Nach einem kurzen, aber lauten “hola?” kam dann doch ein Beamter und raunte uns nur kurz zu, dass er die notwendigen Kollegen holen werde.

★ Unser Bericht zum Grenzübergang Chile / Argentinien ★

Im Grenzgebäude befanden sich 4 Schalter, die man nacheinander durchlaufen musste. Insgesamt 4 Grenzbeamte mussten also unsere Papiere durchsehen, in den Computer eingeben, abstempeln und ab zum nächsten Schalter geben. Das hat ganz schön gedauert. Insgesamt verbrachten wir ca. 45 min in dem eiskalten Gebäude, obwohl außer uns niemand die Grenze hier überqueren wollte. Die gesamte Prozedur verteilte sich wie folgt auf die 4 Schalter:

Grenzübergang Chile->Argentinien

Schalter 1 - Ausreise

Ausreise aus Chile. Hier wurden die Einreisepapiere nach Chile (vom Flughafen in Santiago) kontrolliert und unser Pass abgestempelt.

Schalter 2 - Einreise

Einreise nach Argentinien. Hier wurden die entsprechenden Formalitäten für die Einreise erledigt und wir bekamen einen neuen Stempel in den Pass.

Schalter 3 - Autopapiere

Hier wurden die Einreisepapiere unseres Autos kontrolliert (diese hatten wir gegen Gebühr von der Autovermietung besorgen lassen). Das hat wieder etwas länger gedauert, da der Beamte anscheinend etwas mit den Daten durcheinander kam.

Schalter 4 - Überprüfung

Hier wurde alles nochmal auf Richtigkeit überprüft und wir wurden durchgewunken und konnten endlich einreisen.
Wir wurden übrigens nicht nach irgendwelchen Lebensmitteln oder sonstigen Sachen gefragt, die wir einführen wollten. Alles also ganz problemlos, wenn auch langwierig.

Kurz nach dem Grenzübergang, es war mittlerweile wärmer geworden, machten wir eine Frühstückspause mit Blick auf einen kleinen Salar.

Zum tanken und Lebensmittel einkaufen führte uns unsere Reiseroute dann weiter in die nächste Stadt, San Antonio del Cobres. Dies ist eine kleine (ehemalige) Bergarbeiter-Stadt mit viel Staub und weit weniger Charme. Als die Minen im Umland und die dazugehörige Eisenbahn noch in Betrieb waren, tobte hier wohl das Leben. Aber seit der Stilllegung geht es hier anscheinend viel ruhiger zu. Für die Durchfahrt und zum auftanken ist der Ort sehr gut geeignet, mehr Zeit muss man aber hier unserer Meinung nach nicht verbringen.

In San Antonio mussten wir auch erstmal Bargeld besorgen, dann gingen wir in ein kleines Restaurant, aßen eine wenig leckere Pizza und nutzen das Internet dort um zuhause Bescheid zu geben, wo wir waren und um die folgenden Tage zu planen.

Wir änderten unsere vorher gemachten Pläne und entschieden am gleichen Tag noch nach Salta durchzufahren und dort in einem Hotel zu schlafen. Die letzte, sehr kalte Nacht steckte uns noch zu sehr in den Knochen. Also fuhren wir weiter und kamen nach weiteren 2 Stunden in der Provinzhauptstadt Salta an. Die Fahrt war dabei wieder mal mehr als spektakulär.

Links und rechts der Straße tauchten nach und nach bunte Berge auf. Wir fuhren immer weiter hinunter (Salta liegt nur bei knapp über 1000 Höhenmeter), es wurde richtig bewölkt und es fing sogar an zu regnen. Wow, sowas hatten wir seit über einer Woche nicht erlebt. Der Klimawandel tat unseren Körpern aber sehr gut. Endlich wieder entspannt durchatmen.

Nach einer kurzen Internetrecherche in einem Café buchten wir uns ein nettes Hotel und verbrachten dort einen entspannten Abend mit warmer Dusche und einem großen weichen Bett.

Tag 3 + 4 – Quebreda de las Conchas

Am nächsten Morgen besuchten wir den Hausberg von Salta, den San Bernado. Man kann entweder eine Seilbahn nach oben nehmen oder mit dem Auto, völlig kostenlos, bis ganz nach oben fahren. Auf den Serpentinen, die einen bis an die Spitze führen, begegnet man einer Menge Sportler, Jogger und Gassi-Gänger, die den kilometerlangen Weg auf den Hügel wohl für ihren Frühsport nutzen.

Der 360°-Blick von oben zeigt einem die riesigen Ausmaße dieser Großstadt, was für uns ein krasser Kontrast war zu den Dörfern mit maximal drei Straßen, die wir bisher so passiert haben.

Wir halten uns aber nicht lange oben auf, sondern fahren auf unserer Reiseroute durch Argentinien weiter in Richtung Quebreda de las Conchas, der Traumstraße zwischen Salta und Cafayate. Was wir da so in den nächsten 2 Tagen erlebt haben, könnt ihr hier in einem eigenen Artikel nachlesen:

★ Quebrada de las Conchas | RN68 als Highlight in Argentinien ★

Tag 5 – Wanderung zum Rio Colorado

Nach unserer Ankunft in Cafayate stöberten wir im Reiseführer, was wir wohl noch mit dem angebrochenen Tag machen könnten. Wir stießen auf die wirklich wunderbare Wanderung zum Rio Colorado, die wir in einem eigenen Artikel beschrieben haben.

★ Flusswanderung am Rio Colorado | Cafayate, Argentinien ★

Tag 6 – Autoreparatur

Den sechsten Tag unserer Rundreise durch Chile und Argentinien verbrachten wir unplanmäßig auch noch in Cafayate, da wir uns wegen der bevorstehenden Offroad-Passagen in der Puna unsicher waren, ob wir diese nur mit Zweiradantrieb schaffen würden. Wir hatten nämlich – viel zu spät natürlich – den Allradantrieb ausprobieren wollen, leider vergeblich. Der Wagen fuhr zwar ganz normal, wir konnten aber nicht auf die heilsamen Kräfte des 4×4-Antriebs hoffen.

Früh morgens riefen wir also die Wicked Camper Roadside Assistance an und schilderten das Problem. Nach einigem hin und her, wie wir denn den Allradantrieb alternativ einschalten könnten (kurz drücken, lange drücken, beim drücken rückwärts fahren etc.) wurde der Dame am Telefon klar, dass der 4×4-Antrieb wirklich kaputt war. Sie suchte uns eine Werkstatt in der Nähe raus zu der wir fahren sollten.

Gesagt getan. Die Wohngegend am Rande von Cafayate, wo sich die Werkstatt befinden sollte, sah so gar nicht nach Autowerkstatt aus. Nach mehrmaligem Fragen in der Nachbarschaft wurden wir zu einem ganz normalen Haus geschickt. Wir klingelten und versuchten der freundlichen Dame zur verklickern, dass unser Auto Hilfe bräuchte.

Sie meinte nur, dass ihr Sohn, der Mechaniker, kommen müsse. Das dauere etwa 20 Minuten. Die Zeit nutzen wir daher, um noch etwas Geld von der Bank abzuheben.

Geld abheben in Cafayate

Das gestaltet sich in Argentinien, aber besonders in Cafayate, immer etwas schwierig. Es gibt 2 Banken in der Stadt, von denen eine gar kein Bargeld mehr hatte und die andere dafür eine riesige Schlange vor der Tür.

Etwa eine halbe Stunde standen wir an, bis wir dran kamen und in der Zeit sank die Anzahl der Automaten in der Bank, die noch Geld ausspuckten, von 4 auf nur noch einen einzigen.

Ich hatte schon Sorge, dass wir an kein Bargeld mehr kommen würden, was schlimm wäre, da die meisten Sachen, wie z.b. die Tankstelle oder unsere Werkstatt, nur mit Bargeld zu bezahlen sind.

Aber wir konnten noch genug Scheine abheben und fuhren dann wieder zurück zur Werkstatt. Dort guckte sich der Mechaniker bestimmt 1 Stunde den Wagen und meinte dann nur, dass es ein elektronisches Problem wäre und wir dazu in eine andere Werkstatt fahren sollten, die aber erst um 16 Uhr (Siesta sei Dank) öffne.

Die Zwischenzeit verbrachten wir mit Souvenirshopping und Bummeln in der Stadt. Dafür ist Cafayate wirklich hervorragend geeignet. Die Stadt schafft es einen tollen Mix aus Tourismus und Ursprünglichkeit zu erzeugen, ohne dabei zu hektisch oder zu ausgestorben zu wirken. Wir haben uns in den 3 Tagen echt sehr wohl gefühlt und es ist unsere Lieblingsstadt geworden auf unserer Rundreise durch Chile und Argentinien.

Cafayate, Argentinien

Der finale Reparaturversuch

Als wir kurz nach 16 Uhr an der anderen Werkstatt waren, ging ein langer Marathon los: Rumschrauben am Auto, Testfahrten, wilde Übersetzungen mit Google Translate und Telefonate mit der Wicked Roadside Assistance, dem Wicked Mechaniker und den Mechanikern vor Ort.

Lange Rede kurzer Sinn, es gelang den Mechanikern nicht das Problem zu lösen, es wäre wohl ein “mechanisches Problem”. Was auch immer das heißen mag. Uns wurde aber von den Mechanikern vor Ort und telefonisch auch von Wicked versichert, dass unsere Strecke auch ohne Allradantrieb zu bewältigen wäre und man uns im Notfall auf jeden Fall helfen werde. Na, ob das mal stimmt.

Wir bekamen dann noch die Zusage, dass wir den Wagen einen weiteren Tag kostenlos behalten können. Na, immerhin!

Insgesamt muss man sagen, dass wir wirklich sehr zufrieden mit Wicked Camper sind sind. Was die Abwicklung der Vermietung im Vorhinein betrifft als auch die Kommunikation bei Problemen während man unterwegs ist. Wobei manche Probleme, wie z.B. ein kaputter Allradantrieb, natürlich gar nicht erst auftreten sollten.

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Tag 7 – Fahrt nach El Penon

Der siebte Tag unserer Reiseroute durch Argentinien sollte bei uns wieder ein Fahrtag werden. Wir mussten etwas Strecke machen, um nach unserem zusätzlichen Tag in Cafayate wieder etwas aufzuholen und in die Puna de Atacama zu gelangen.

So sind wir also nach dem Frühstück schnell zum Bäcker, haben versucht noch etwas Geld abzuholen und unsere beiden Benzinkanister, die wir vom Mechaniker bekommen haben, voll zu machen. Ich schreibe bewusst versucht, da beides leider nicht geklappt hat. Die Bank hatte immer noch kein Geld und der Tankwart wollte leider unsere Kanister nicht befüllen. Seine auf spanisch dahin genuschelte Erklärung habe ich leider nicht verstanden. So mussten wir unsere Not-Kanister eben an einer anderen Tankstelle auf dem Weg auffüllen.

Die RN40 zwischen Cafayate und Hualfin ist viel flacher und weiter als die RN68 zwischen Cafayate und Salta. Es ist in großen Teilen eine Straße über eine weite, flache Steppe, die umsäumt ist von hohen Bergmassiven. Bedeckt mit Sand und Flächen von blassgrünen Sträuchern aus der ab und an ein einzelner Baum hervorragt. Hält man hier an, wird die Totenstille nur durch das gelegentliche Schnaufen der Esel oder von klappernden Geräuschen aus dem Gebüsch unterbrochen (gibt es hier eigentlich Klapperschlangen? Wir wissen es nicht.)

Die Straßen, die wir auf unserem Fahrtag durchqueren sind häufig kilometerweite, schnurgerade Straßen, die bis zum Horizont zu reichen scheinen. Unser Verständnis von Weite und Ferne wird hier neu geeicht.

unendliche Weite in Argentinien

Hin und wieder reicht hier auch ein “Stinkefinger”-Kaktus aus der Erde. Den nennen wir übrigens so, weil diese Art von Kaktus mehrere “Finger” hat von denen immer einer länger ist als die anderen und somit quasi der Kaktus seinen Mittelfinger in die Höhe zu strecken scheint 😀

Auf dem Weg passieren wir die Stadt Santa Maria, welche etwas größer ist als Cafayate, dafür aber komplett untouristisch und auch nicht so eine schöne Atmosphäre zu bieten hat. Dafür kann man hier gut seine Lebensmittelvorräte auffüllen, tanken (auch Benzinkanister werden hier an der örtlichen Perisol Tankstelle befüllt) und Geld abheben sind hier möglich.

Nochmal Volltanken in Hualfin

Auf unsere Rundreise durch Argentinien geht es weiter bis nach Hualfin, wo wir erneut in den beschaulichen Ort abbiegen und an der top modernen Tankstelle volltanken (was übrigens wie an den meisten Tankstellen nur mit Cash geht) und die super saubere Toilette benutzten.

Kurz nach Hualfin biegt die RP43 nach Antofagasta de la Sierra ab, der wir heute nur bis nach El Penon folgen wollen.

Wir dachten eigentlich, dass ab hier wieder die unpaved Road (Schotterpiste) beginnen sollte. Aber Pustekuchen, es geht schön asphaltiert weiter und es gibt nur kurze Stücke die Schotterpiste sind. Nichtsdestotrotz geht es von Anfang an schon sehr steil bergauf und unser armer Geländewagen hat ordentlich zu kämpfen, um die Steigungen zu erklimmen. Gelegentlich muss ich sogar in den zweiten oder sogar ersten Gang schalten, obwohl es für mich gar nicht so steil aussieht. Aber die dünne Luft, wir befinden uns mittlerweile wieder auf fast 4000 Meter Höhe, hat wahrscheinlich auch ihren Anteil daran.

Die phantastische Landschaft beginnt

Nach ca. 1.5 h beginnt dann doch eine durchgängige Schotterpiste, die aber relativ gerade und leicht zu fahren ist. Es gibt kaum Schlaglöcher und nur einige, kleine Flussläufe sind mit geringer Geschwindigkeit zu durchqueren. Wer Spaß am Autofahren hat kommt hier voll auf seine Kosten. Mir (Andreas) hat die Strecke sehr viel Spaß gemacht. Deswegen haben wir generell bei uns die Aufteilung, dass Sabrina die “langweiligen” Asphaltpisten fährt und ich die “aufregenden” Schotterpisten.

Die Landschaft während der Fahrt ist wieder extrem phantastisch. Endlose Weiten, viele Guanacos, vereinzelte Esel und sogar Strauße haben wir hier gesehen. Man kann hier wieder fast bis zum Horizont gucken und wenn man denkt die Straße kann doch nicht mehr weiter hoch führen, dann geht es nach dem nächsten Hügel noch mal heftiger bergauf.

Unterwegs sind wir sogar an einigen Dünen vorbei gefahren, die an den Ausläufern der Berge bis an die Straße reichen. Total krass kam uns das vor, hier in so einer Gegend plötzlich solch riesige Mengen Sand vorzufinden.

El Penon erkennt man schon von weitem, da es einem wie eine grüne Oase in der ansonsten kargen Steppe vorkommt. Überall Bäume und viele Häuser, mehrere Spielplätze und auch einige Hospedajes (Herbergen), so dass man hier nicht im Zelt übernachten muss.

Unsere Unterkunft (Hospedaje Don Carmelo) haben wir schon im Vorhinein in der App iOverlander gefunden und waren sehr zufrieden damit. Wir zahlten 800 ARS (16 Euro) für 2 Personen mit Frühstück.

Frühstück heißt in Argentinien in der Regel Brot, Marmelade und Kaffee. Wir haben einen Fernseher, einen Heizlüfter, enorm viele dicke Decken und auch ein eigenes Bad im Zimmer. Was will man mehr? Nachdem wir uns auf unserem Gaskocher vor der Garage noch was zu Essen gemacht haben, verkriechen wir uns in unser Zimmer und planen die nächsten Tage.

Tag 8 – Campo de Piedra Pomez

Der achte Tag unseres Roadtrips durch Argentinien und Chile stand ganz im Zeichen des Offroad-Fahrens. Wir sind von El Penon in ca. 1.5 h bis zu den Campo de Piedra Pomez gefahren. Der Großteil ist dabei (laut Hinweisschild auf der Straße) eine “4×4 only” Strecke. Nachdem wir ja vergeblich in Cafayate versucht hatten unseren Allradantrieb reparieren zu lassen, verursachte das bei mir natürlich etwas Muffensausen.

Was ist, wenn wir irgendwo steckenbleiben? Wenn ein Sandloch per Allrad spielerisch zu überwinden wäre, und wir nur nicht weiterkommen weil unser Allradantrieb “ein mechanisches Problem” hat? Und überhaupt, was wird das für eine krasse Strecke sein, wenn an der Einfahrt zur Straße ein “Touristic Check” durchgeführt wird, bei dem normalerweise die einfahrenden Autos kontrolliert werden (bei unserer Durchfahrt saß aber keiner drin)?

Aber es hilft ja nichts. Ohne es auszuprobieren werden wir es nie wissen. Also fuhren wir los.

Die Route zu den Piedra Pomez ist, so kann ich es nach unserer Rückkehr sagen, als sehr anspruchsvoll zu bezeichnen. Mit einem normalen Mietwagen würde ich diese Strecke auf gar keinen Fall fahren. Selbst wenn wir keinen Allradantrieb hatten, so hatten wir dennoch viel Bodenfreiheit, dicke Stollenreifen und allgemein ein sehr robustes Fahrzeug. Am Anfang ist der Weg noch recht einfach zu fahren, auch weil es kontinuierlich bergab geht.

Aber nach einiger Zeit begegnen einem gelegentliche Sandbänke, enge uneinsehbare Kurven und sehr spitz-steiniger Untergrund, bei dem normale Autoreifen wahrscheinlich schon längst geplatzt wären. Aber an sich hat es super Spaß gemacht diese Strecke zu fahren und somit hat es sich einmal mehr bewahrheitet, dass der Weg doch das Ziel ist.

Häufig war eine Straße, oder sagen wir lieber eine Spur, gar nicht mehr auszumachen. Oft war die zu befahrene Spur auch so breit, dass man sich aussuchen konnte, ob man 100 Meter weiter links oder rechts fahren will. Mehr als einmal habe ich zur Sicherheit auf maps.me nachgeschaut, um sicher zu gehen, dass wir noch auf der richtigen Route sind.

Da das Auto natürlich die ganze Zeit über heftigst gescheppert hat, gingen während der Fahrt nicht nur unsere Eier in der Kühlbox kaputt (später sollte es dafür ein leckeres Omelett geben), sondern auch einige unserer 5l Wasserflaschen haben das Umherfliegen im Kofferraum satt gehabt und entwickelten dezente Lecks an der einen oder anderen Stelle. Nach einer kleinen Pause mussten wir dann nicht nur Wasser in andere Behältnisse umfüllen, um nicht alles zu verlieren, sondern sind auch generell etwas gemächlicher gefahren.

Endlich angekommen

Angekommen bei den unwirklich symmetrischen Felsformationen von Piedra Pomez, parkten wir den Wagen am “Straßen”rand und betraten das Felsenmeer, das sich vor uns erstreckte. Von weitem schon konnten wir diese endlose weiße Landschaft sehen und fragten uns was das wohl genau sein würde. Erst von Nahem konnte man die 1 bis knapp 10 Meter hohen Felsen erkennen, die alle in hunderten parallelen Linien aufgestellt schienen. Auch waren fast alle an den Außenseiten weiß und oben drauf braun. Ein komischer Anblick. Als hätte jemand diese Felsen per Hand modelliert.

Campo de Piedra Pomez: Das Highlight der Puna de Atacama

Wir sind auf einige Felsen geklettert und haben viele Fotos geschossen. Wir waren auch die meiste Zeit völlig allein in dieser mondartigen Landschaft. Auch kamen wir aus dem Staunen nicht mehr raus.

Nachdem wir noch ein kleines Mittagessen zubereitet und verspeist hatten (das Omelett) machten wir uns wieder auf den Rückweg. Wir wollten eigentlich noch einen kurzen Abstecher zur Laguna Carachi Pampa einlegen, die auf dem Rückweg Richtung El Penon an einer Abzweigung liegt. Aber nachdem sich die Wege auf maps.me immer weiter verzweigten und wir nicht wussten, ob wir noch auf dem richtigen Weg waren, entschieden wir uns umzukehren. Sicher ist Sicher. Liegenbleiben wollten wir in dieser einsamen Gegend lieber nicht.

Der Weg nach Antofagasta de la Sierra

Nachdem wir wieder auf der “Hauptstraße” waren, bogen wir Richtung Antofagasta de la Sierra ab. Der Weg war größtenteils (frisch) asphaltiert und damit sehr gut zu fahren. In gut einer Stunde kamen wir bis zum Ort, wo wir übernachten wollten. Auf dem Weg passierten wir noch kurz vor Antofagasta den gleichnamigen Vulkan. Dieser ist eigentlich gar nicht so spektakulär, aber besonders macht ihn das Meer aus schwarzem Lavagestein, das ihn auf einer Fläche von mehreren Quadratkilometern umgibt. Ein phantastischer Anblick, besonders aus der Adlerperspektive meiner Drohne.

Direkt hinter dem Vulkan, den man übrigens auch besteigen kann, machten wir noch eine kleine Rast an der wieder gleichnamigen Lagune von Antofagasta. Diese ist voll mit Vögeln, Schilfgras und sogar einen kleinen Flamingo haben wir gesehen. Eine wirkliche kleine Oase. Kaum zu glauben, dass wir nur eine Stunde zuvor an einem total lebensfremden Ort ohne Pflanzen, Tiere oder Wasser waren.
Gegen 17 Uhr kamen wir dann im kleinen Andenort Antofagasta de la Sierra an und suchten die kleine Herberge auf, die Sabrina schon bei iOverlander herausgesucht hatte.

Tipps zu Antofagasta de la Sierra: Hier gibt es eine Tankstelle, einen Geldautomaten und mehrere Kioske und Restaurants, um euren Verpflegungsvorrat aufzustocken.

Tag 9 – Cono Arita und Tolar Grande

Der neunte Tag unserer Rundreise durch Argentinien hat sich wieder als anstrengender Fahrtag entpuppt. Unser eigentliches Ziel war an diesem Tag der Cono Arita. Ein pyramidenartiger Fels mitten in einem riesigen Salar. Die Fahrt dorthin von Antofagasta kann gut als extrem anstrengend und kräftezehrend bezeichnet werden. Die Strecke ist ausschließlich Schotterpiste und teilweise so ruckelig und steil, dass wir uns im ersten Gang die Steigungen hoch gequält haben. Es hat die ganze Zeit nur geschüttelt und gerüttelt. Nur wenige Pisten waren so prepariert, dass man dort über längere Strecken 80 km/h fahren konnte. Dies natürlich auch nur wenn man akribisch die Straßenverhältnisse vor einem begutachtet.

Man überwindet auch enorme Höhenunterschiede und dies teilweise abwechselnd in kurzen Abständen. Um den Salar de Antofalla zu überqueren, fährt man in kürzester Zeit ca. 600 Höhenmeter runter, um sich direkt nach dem Salar diese 600 Meter wieder hochzuarbeiten. Der Salar an sich ist aber sehr schön anzuschauen und man hat auch bei der Abfahrt mehrere Miradors (Aussichtspunkte) von denen man sich der unfassbaren Ausmaße des Salars bewusst wird.

Nach ca. 4.5 h haben wir (mit einigen kleinen Pausen) auf unserer Reiseroute die 150 km von Antofagasta zum Cono Arita endlich hinter uns gebracht. Während der gesamten Fahrt ist uns nur ein einziges Auto entgegen gekommen.

Der Salar de Arizaro

Wir befinden uns nun auf dem Salar de Arizaro, dem drittgrößten Salar (nach dem in Uyuni, Bolivien und dem in Atacama, Chile) in den Anden. Man fährt erst einige Kilometer am Rand des Salars entlang, bis man endlich die Umrisse des Cono Aritas sieht. Es fallen einem bei der Fahrt auch schon die vielen LKW auf, die einem hier entgegen kommen. Dementsprechend besser ist die Straße hier auch präpariert. Auf dem Salar werden – aktuell noch im kleinen Stil – Rohstoffe wie Salz und verschiedene Metalle abgebaut.

Auf einigen Abschnitten des Salars sieht man schon deutlich die Spuren des industriellen Abbaus. Viele Bagger fahren auf dem Salar umher und graben die Erde um. Wir hoffen, dass sich dies nicht noch verstärken wird in den nächsten Jahren, so dass diese einzigartige Landschaft nicht noch mehr in Mitleidenschaft gezogen wird.

Cono Arita, Puna de Atacama, Argentinien

Angekommen am Cono Arita

Endlich am Parkplatz des Cono Arita angekommen, stellen wir unseren Wagen neben den einzigen anderen Wagen ab und fangen an zu Staunen. Die Steinpyramide ist ca. 1 km entfernt. Mit dem Auto kommt man nicht näher, wohl aber zu Fuß. Wir ersparen uns aber den langen Marsch über die rasiermesserscharfen Steine des Salars. Besteigen darf man den Cono sowieso nicht. Aus religiösen Gründen, wie wir gelesen haben.

Wir beschränken uns darauf einige Fotos und Drohnenaufnamen zu machen. Dass es an diesem Tag bewölkt ist und es auf der Strecke sogar etwas geregnet hat, tut den Bildern sogar gut, finde ich. Ein einfacher blauer Hintergrund wäre für diese Felsenpyramide auch nicht angemessen. Der dunkelblaue Wolkenhintergrund macht die Fotos noch etwas majestätischer.

Cono Arita

Eigentlich wollten wir nach dem Besuch des Cono Arita noch nach Caipe weiterfahren. Aber wir entschieden uns aus Zeitgründen diesen Umweg auszulassen und direkt ins 1.5 h entfernte Tolar Grande zu fahren. Die Straße dorthin ist wegen der vielen LKW eigentlich gut ausgebaut, trotzdem schüttelt es uns mal wieder kräftig durch und wir kommen völlig fertig um kurz vor 18 Uhr an. Da wir wegen der Höhe und der damit verbundenen Kälte in der Nacht nicht im Dachzelt schlafen wollen, suchen wir uns erneut eine Unterkunft.

Das gestaltet sich diesmal aber etwas schwieriger. Es gibt zwar einige Hospedaje Familiar im Ort, aber die meisten sind voll oder machen einfach die Tür nicht auf. Schließlich haben wir aber noch ein Zimmer mit Doppelbett gefunden für 900 ARS (ca. 18 Euro) für uns beide. Es ist zwar nicht super groß oder mega komfortabel, aber immerhin warm in der Nacht und mit einer warmen Dusche am Morgen.

Tag 10 – Ojos del Mar und Desierto del Diabolo

Am frühen Morgen machten wir uns auf unserer Rundreise durch Argentinien auf zu den Ojos del Mar, die sich nur wenige Kilometer außerhalb von Tolar Grande befinden. Die Ojos del Mar sind tiefe Löcher in einem kleinen Salar, die durch Bakterien eine interessante grüne Färbung am Rand haben. In der Mitte allerdings sind sie, wegen der Tiefe, pechschwarz. Daher auch die Bezeichnung “Augen des Meeres”. Die Farben dieser Augen sehen bei Mittagssonne am eindrucksvollsten aus, da so die Sonne auch die Tiefe der Löcher erreicht und die Farben am besten zur Geltung kommen.

Ojos del Mar, Tolar Grande

Bei unserer Besichtigung waren wir wieder komplett alleine, was die Atmosphäre solch eines Ortes nochmal besonders unterstreicht. Wir schossen viele Fotos und ich flog mit der Drohne umher, um die Ojos von oben betrachten zu können.

Nachdem uns ein Aufpasser bzw. Möchtegern-Ordnungshüter – wo auch immer der so schnell her kam – lautstark darauf aufmerksam machte, dass man hier nicht mit einer Drohne fliegen dürfe, machten wir uns auf die Weiterfahrt.

Da die Straßen schon ab dem Cono Arita – wegen der verkehrenden LKW – in relativ gutem Zustand waren, gestaltete sich die Weiterfahrt ziemlich einfach. Es war zwar immer noch eine unpaved road, aber mit so wenigen Schlaglöchern und Unebenheiten, dass man recht zügig unterwegs sein konnte. Kein Vergleich zu der Strecke zwischen Antofagasta und dem Cono Arita.

Desierto del Diabolo

Unser nächster Stopp war das Desierto del Diabolo. Eine eindrucksvolle, rotbraune Lehmhügelkulisse durch die man mehrere Kilometer lang durchfährt auf dem Weg Richtung Norden.

Zuerst konnte man es nur aus der Ferne ahnen, aber je näher man kam, desto klarer wurde, dass wir bald durch die rotbraunen Hügel der Teufelswüste fahren würden. Wir freuten uns sehr, da wir zuhause schon Fotos von dieser Wüste gesehen hatten, aber nicht genau wussten wo sie sich befindet.

Es war nur knapp eine Stunde Fahrtzeit vergangen seitdem wir Tolar Grande verlassen hatten, aber die Landschaft hatte sich komplett verändert. Statt grauem Fels sah man nur noch rotbraunen Lehm. Wenn man die ausgeschilderte LKW-Route nimmt anstatt die PKW-Route, fährt man wie durch eine enge Schlucht in der sich links und rechts die roten Hügel auftürmen. Ein sehr beeindruckendes Schauspiel. Man kommt sich vor wie auf dem Mars. Beim Versuch einen der lehmigen Hügel zu erklimmen hatte ich (Andreas) so meine Probleme, da die lehmartige Masse beim klettern immer wieder abbrach.

Nach einigen weiteren Stunden über Buckelpisten erreichten wir endlich die Hauptstraße, die zwischen Salta und dem Paso de Jama (Grenzübergang nach Chile) verkehrt. Dieses letzte Stück war daher asphaltiert und damit wieder sehr einfach zu fahren.

An der Grenze nach Chile

Wir hatten uns schon im Vorhinein dafür entschieden, nicht noch am gleichen Tag die Grenze (Paso de Jama) zu überqueren, sondern die Nacht im Tankstellen-Hotel (YPF) zu verbringen (ja, wir haben in einer Tankstelle geschlafen 😀 ) und am nächsten Tag nach Chile überzusetzen. Das YPF-Hotel in Jama war nicht so schön modern ausgestattet wie erhofft und leider hatten die Fenster – wie eigentlich überall in Argentinien – keine Dichtung, was dazu führte, dass der unglaublich starke Wind von draußen durch alle Ritzen in das Zimmer drang.

Die Elektroheizung im Zimmer hatte große Probleme das Zimmer komplett aufzuheizen. Leider funktionierte auch die heiße Dusche am nächsten Morgen nicht, was die Übernachtung insgesamt etwas unangenehm machte.

Tag 11 – Grenzübergang und Fahrt nach San Pedro de Atacama

An Tag 11 unserer Rundreise ging es wieder von Argentinien nach Chile. Morgens gegen 9 Uhr sind wir die 200 Meter zur Grenzstation gefahren. Dort wartete schon eine lange Schlange von LKW auf uns. Wir überlegten kurz ob wir uns in die Reihe stellen oder uns vorbei mogeln sollen. Natürlich haben wir uns vorbei gemogelt und standen somit ganz vorne, aber immer noch vor verschlossener Schranke. Wir warteten und warteten und hörten dann von einem LKW Fahrer, dass die Grenze wohl erst um 12 Uhr aufmachen solle. Wow, das wären noch 1.5 Stunden Warterei!

Wir stellten uns schon auf eine längere Zeit im vom Wind hin und her geschaukelten Auto ein.

Nach ca. 30 Minuten kam aber plötzlich ein Grenzbeamter aus seinem Häuschen, füllte einen Zettel aus, winkte uns zu und schickte uns damit zum nächsten Grenzgebäude. Das hat ja schon mal super geklappt! Wir durchliefen dann wieder den üblichen 4-Schalter Migrationswahsinn. Ausreise aus Argentinien, Einreise Chile, Überprüfung der Autopapiere und nochmalige Kontrolle aller Papiere und Überprüfung auf mitgebrachte Lebensmittel.

Dieser Schritt war neu für uns, da wir bei der Einreise nach Argentinien nicht nach Lebensmitteln gefragt wurden. Der Grenzbeamte kam sogar mit uns raus, um das Auto zu kontrollieren. Wir mussten fast unser ganzes Obst und Gemüse (Bananen, Knoblauch, Paprika etc.) abgeben. Käse und Butter durften wir aber behalten.

Den genauen Ablauf des Grenzübergangs haben wir in einem separaten Artikel beschrieben, den ihr hier aufrufen könnt:

Grenzübergang Argentinien / Chile mit dem Mietwagen

Nachdem wir die Grenze passiert hatten, schrauben wir uns noch einige hundert Höhenmeter hoch und hatten eine unfassbare Aussicht auf die umliegenden Berge. Auch das Wetter änderte sich radikal. Es wurde noch windiger, noch bewölkter und es fing sogar an leicht zu schneien. Die weißen Flecken links und rechts vom Straßenrand waren damit auch nicht mehr Salz, sondern wirklich Schnee!

Vorbei an Bolivien

Wir fuhren auch sehr nah an der Grenze zu Bolivien vorbei und konnten daher fast rüber in das Nachbarland blicken, nur die Vulkane dazwischen versperren einem die Sicht. Die Aussichten waren damit auch komplett anders als auf dem Weg zum Sico Pass, den wir bei der Überfahrt von Chile nach Argentinien überquert haben.

Bei der Ankunft in San Pedro suchten wir erstmal nach einem geeignetem Campingplatz in der App iOverlander. Irgendwie waren aber alle Plätze nicht so wirklich super. Entweder viel zu windig, oder zu sehr einsehbar von der Straße. Am Ende haben wir dann einen Platz etwas nördlich von San Pedro gefunden, in der Nähe eines Canyons und des Rio Vilama. Dort hatten wir zwar keinen Handyempfang, aber verbrachten eine ruhige Nacht in unserem Dachzelt.

Tag 12 – Tatio Geysire

An Tag 12 sind wir auf unserer Reisroute durch Chile zu den Tatio Geysiren im Norden der Atacama Wüste gefahren. Diese soll man zwar schon bei Sonnenaufgang besuchen, da wir aber keine Lust hatten schon um 5 Uhr morgens aufzustehen, sind wir erst gegen 8 Uhr los gefahren. Die Geysire waren dann zwar nicht mehr so zahlreich sichtbar und kräftig, dafür waren aber viel weniger Besucher dort.

Mehr zu unserem Besuch bei den Tatio Geysiren findest du in unserem Artikel zu den Highlights von San Pedro de Atacama, der hier verlinkt ist.

Den restlichen Tag verbrachten wir in der Stadt damit, wichtige Dinge im Internet zu recherchieren (an unserem Schlafplatz hatten wir ja leider keine Empfang) und noch etwas durch das Touri-Viertel zu bummeln.

Tag 13 – Rainbow Valley

Der dreizehnte Tag unseres Roadtrips durch Chile und Argentinien begann herrlich warm, sonnig und gar nicht so windig wie die vorherigen Tage. Daher breiteten wir erstmal unsere Decken auf dem sandigen Boden in der Nähe unseres Campingplatzes aus und ruhten uns aus. Wir fühlten uns so richtig wohl und wollten auch gar nicht mehr weg. Wir wuschen sogar erst unsere Klamotten und dann uns selbst im eiskalten Wasser des nahegelegenen Rio Vilama.

Als dann aber gegen Mittag wieder der Sturm und – und da wir auf sehr sandigen Untergrund standen – auch der Sandsturm anfing wurde es sehr ungemütlich. Also packten wir schnell unsere Sachen zusammen und entschieden in das Rainbow Valley zu fahren.

Das Rainbow Valley (Valle del Arcoiris) ist ein, ca. 1 h von San Pedro entferntes, Tal und kann zwar nicht wirklich mit Regenbogenfarben aufwarten, ist aber trotzdem eine sehr schöne und farbenfrohe Schlucht. Wir sind dort knapp eine Stunde geblieben und haben einsam und allein unsere Fotos gemacht. Es waren zwar noch andere Autos vor Ort, aber diese haben sich alle am Parkplatz am Anfang der Schlucht aufgehalten und sind nicht bis zum Ende durchgefahren wie wir.

Mehr dazu findet ihr in unserem Atacama Highlight-Artikel:

★ Unsere 5 Highlights in der Atacama Wüste ★

Tag 14 – Salar de Atacama und schwimmen in der Lagune

Der 14. Tag unserer Reiseroute durch Chile und Argentinien stand ganz im Zeichen des zweitgrößten Salzsees der Anden, des Salar de Atacama. Wir besuchten erst die Laguna Chaxa inmitten des Salars und gingen dann noch in der nahegelegenen Laguna Piedra baden. Ja genau, wir badeten in einer Lagune in einem Salzsee! Dabei war der Salzgehalt des Wassers so hoch, dass man ganz ohne irgendwas zu machen an der Oberfläche trieb, so wie es wohl auch im Toten Meer sein soll.

Wäre das Wasser nicht so eiskalt gewesen, hätten wir es sicherlich auch länger ausgehalten, aber so reichte die Zeit im Wasser gerade mal um die obligatorischen Erinnerungsfotos zu schießen.

Mehr zur Lagune und dem Salar lest ihr auch in unserem Highlights-Artikel:

★ Unsere 5 Highlights in der Atacama Wüste ★

Tag 15 – Rückgabe des Wagens

Tag 15 war unser Abgabe-Tag. Unsere Rundreise durch Argentinien und Chile war zu Ende. Wir mussten den Wagen ausräumen, sauber machen, unsere Sachen, die inzwischen wild verstreut im Auto rumlagen, zusammen packen und hatten noch Zeit ein paar Souvenirs in der Stadt kaufen. Auch gingen wir nochmal schick – oder sagen wir gut und günstig – essen. Unser Abschiedsessen in Chile.

Am Abend nahmen wir einen Bus (Turbus, sehr zu empfehlen) nach Calama und flogen von dort über Santiago de Chile nach Costa Rica, um unsere Große Reise durch Lateinamerika fortzusetzen.

Argentinien Roadtrip

Fazit und Tipps

  • Warm halten
    Genügend Decken und einen Schlafsack mitnehmen. Besonders in den Höhenlagen wird es nachts empfindlich kalt. Wir haben aber auch bei Wicked Camper genügend kostenlose Decken und Schlafsäcke gefunden. Darauf verlassen sollte man sich aber nicht unbedingt.
  • Vorräte
    Kauft genügend Wasser und Gas für unterwegs. Und natürlich auch Lebensmittel auf Vorrat. Es gibt zwar in jedem kleinen Ort Kioske mit dem nötigsten, aber z.B. Gas gibt es nicht überall. Und ihr wollt Euer Essen ja nicht kalt zu euch nehmen. Außerdem will man ja auch für einen Notfall vorbereitet sein, wenn der Wagen kaputt geht und man einige Zeit auf sich allein gestellt ist bis Hilfe kommt.
  • Die Strecken
    Die Strecken sind länger als man glaubt. Die App maps.me hat diese zwar immer relativ genau angegeben, aber da die meisten Strecken echt sehr schwierig zu fahren sind, benötigt man immer mehr Zeit, als man vorher dachte. Fotostops noch nicht mal eingerechnet.
  • Apps
    Super hilfreich sind die beiden Apps iOverlander und maps.me. Zweitere ist als offline Navigationsapp genauso zu gebrauchen wie Google Maps. iOverlander dagegen bietet eine schier unendliche Liste an Übernachtungsmöglichkeiten für Camper und Zelte an und zusätzlich noch Infos zu Fotospots und Sehenswürdigkeiten. Teilweise auch mit aktuellen Kommentaren. Leider funktioniert die App nicht komplett offline, man sollte sich also die Karten, die man später benötigen wird, online schon mal durch scrollen, dann sollten diese auch offline noch aus dem Cache des Handys abrufbar sein.

Habt ihr noch Tipps für uns oder Fragen zur Route? Schreibt uns doch einen Kommentar!

2 Idee über “Roadtrip Argentinien & Chile | Im Campervan 2 Wochen durch die Puna de Atacama

  1. Elisabeth sagt:

    Ein toller informativer Bericht! Du hast auch erwähnt, dass du eine Drohne dabei hattest! Wir planen eine ähnliche Reise, d.h. über San Pedro in den NW von Argentinien und wieder retour und möchten auch eine Drohne mitnehmen: hast du sie registrieren lassen? Wie streng wird kontrolliert?

    • Andreas sagt:

      Hi Elizabeth,

      Also es wurde bei Ein- oder Ausreise gar nicht kontrolliert. Auch in den (meist) menschenleeren Gebieten im Norden Argentiniens gab es keine Kontrolle. Es gab auch nie Beschwerden oder ähnliches bis auf das Erlebnis bei den Ojos del Mar. Dies hatte ich aber auch im Artikel beschrieben glaube ich.
      Registriert habe ich meine Drohne auch nicht.

      Wenn du mit Bedacht fliegst und aufpasst dann solltest du keine Probleme haben.
      Zu den tatsächlichen Gesetzen kann ich hier natürlich keine Auskunft geben. Wenn dich das interessiert dann könntest du auf diesem Blog nachlesen: https://my-road.de/drohnen-gesetze-in-argentinien/

      Ich hoffe ich konnte etwas helfen. 🙂

      Vg
      Andreas

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