Die Bocas del Toro in Panama versprühen das perfekte karibische Gefühl. Denn das Highlight der Karibikinseln ist, dass man hier eigentlich immer und überall vom Wasser umgeben ist. Das Meer ist immer präsent. Viele Restaurants und Hotels auf den Bocas del Toro sind mit Stelzen direkt aufs Wasser gebaut. Will man auf eine andere Insel oder zu einem besonderen Strand, dann nimmt man ein Wassertaxi. Will man aufs Festland dann geht auch das per Wassertaxi. Dazu kommt natürlich noch die obligatorische karibische Entspanntheit, alles läuft hier etwas langsamer und relaxter ab.

Wir waren insgesamt über eine Woche auf den Bocas del Toro und haben am Anfang auch etwas gebraucht, um uns vor Ort zurecht zu finden. Welche Sehenswürdigkeiten und Highlights gibt es auf den Bocas del Toro? Welche Transportmittel gibt es auf den Bocas und was kann man eigentlich auf den verschiedenen Inseln machen? Wo sollte man auf den Bocas del Toro übernachten? Auf diese und andere wichtige Fragen wollen wir Euch hier ein paar Antworten liefern.

Wollt ihr wissen wie ihr von Puerto Viejo in Costa Rica auf die Bocas del Toro in Panama kommt, dann lest doch unseren separaten Artikel zur Anreise auf die Bocas del Toro:

★ Anreise: Von Puerto Viejo auf die Bocas del Toro ★

Die wichtigsten Fakten

Die Bocas del Toro sind eine Inselgruppe im karibischen Meer vor der Küste Panamas und liegen nur einige Kilometer von der Grenze Costa Ricas entfernt, was sie zu einem Top-Ziel für Costa Rica-Reisende macht.

In Panama sind die Bocas del Toro eines der meist besuchten Ziele und daher zur Hauptreisezeit (Januar – April) entsprechend überlaufen. Dies gilt zumindest für die Hauptinsel Isla Colon. Dennoch haben die Inseln einiges zu bieten und sind auch recht unterschiedlich, was wir euch im folgenden etwas näher erläutern wollen.

Die einzelnen Inseln der Bocas del Toro

Isla Colon – Die Hauptinsel

Auf der Isla Colon gibt es die meisten Hotels, Restaurants, Geschäfte und Touranbieter. Es ist also das touristische Zentrum der Inselgruppe. Auch der Flughafen befindet sich hier und die meisten Touristen übernachten auf der Isla Colon. Hier gibt es richtige Straßen, Autos und auch laute LKWs fahren fröhlich umher. Die gleichnamige Hauptstadt befindet sich im Süden der Insel und ist eine Mischung aus Kleinstadt und großem Dorf mit allem, was man als Tourist so benötigt.

Es gibt hier zahlreiche Supermärkte, die ausschließlich in Besitz von chinesisch-stämmigen Einheimischen sind und bis spät in die Nacht geöffnet haben.

Wenn man es sich sehr einfach machen möchte, dann sollte man sich hier eine Unterkunft suchen. Es ist zwar die lauteste aller Inseln, aber zugleich die bequemste, da man hier alles findet und die Wege sehr kurz sind.

In der Nähe der Hauptstadt auf Colon gibt es übrigens keinen wirklich schönen Strand. Etwa 10 Minuten Taxifahrt (bzw. 40 Minuten Laufen) Richtung Norden gibt es zwar einige Strandabschnitte, durch viele ins Meer mündende Abwasserrohre kommt hier aber das Karibikfeeling nicht so sehr auf. Ihr findet diese Strände südlich und nördlich des Playa Tortuga Hotels (hier bei Google Maps).

Wer auf der Isla Colon einen schönen Strand besuchen möchte, der muss hoch in den Norden (ca. 45min Taxifahrt) zum Starfish Beach (Playa Estrella) bzw. Playa del Drago fahren. Um zum berühmten Starfish Beach zu gelangen, muss man zum Playa del Drago fahren und von dort nochmal ca. 20 Minuten laufen.

Isla Bastimentos

Hier findest du viel Natur, tolle Strände und kannst auch viele wilde Tiere (wie z.B. Faultiere) bestaunen, die du auf Colon wahrscheinlich nicht so einfach sehen wirst. Bastimentos ist viel ursprünglicher, entspannter und ruhiger. Stehst du also eher auf Natur und Ruhe, dann suche dir deine Unterkunft auf Bastimentos anstatt auf Colon. Falls du eine Tour buchen willst oder in eines der vielen Restaurants auf der Hauptinsel gehen willst, dann bist du per Wassertaxi in Nullkommanix drüben.

Auf Bastimentos gibt es keine befahrbaren Straßen und nur kleine Supermärkte. Außerdem befindet sich hier der berühmte Red Frog Beach (5 USD Eintritt).

Isla Carenero

Carenero ist direkt gegenüber von Isla Colon und per Wassertaxi in 1-2 Minuten zu erreichen. Alternativ könnt ihr Euch auch ein Kajak ausleihen und in 20-30 Minuten hier hinüber paddeln. Die Insel ist sehr ruhig und hat einige schöne, wenn auch häufig mit Seegras befallene, Strandabschnitte zu bieten. Es lohnt sich ein Tagesausflug hierher, den man mit Sonnenbaden, einem Spaziergang über die Insel und einem Absacker im Restaurant Bibi’s bestreiten kann. Auf der Insel gibt es auf einige nette Unterkünfte, wenn ihr dem Trubel auf der Isla Colon entkommen wollt.

Passt aber auf die Sandfliegen auf, die sich an zahlreichen Stränden tummeln und Euch das Leben schwer machen können. Die Bisse können sehr schmerzhaft sein und euch noch einige Tage beschäftigen.

Isla de Solarte

Die Insel Solarte ist als großartiges Schnorchel- und Tauchrevier bekannt. Auf ihr liegt der Hospital Point, der so heißt, weil dort die United Fruit Company (heute Chiquita) das erste Krankenhaus der Region gebaut hat. Per Wassertaxi könnt ihr euch zum Hospital Point bringen lassen und werdet dann zu einem kleinen Strand gefahren, wo ihr euch erholen und direkt vom Strand schnorcheln könnt. Ihr werdet aber wahrscheinlich nicht alleine sein, auch zahlreiche Tagestouristen werden von Booten direkt zum 50 Meter vorm Strand gelegenen Schnorchelrevier gebracht. Trotzdem ist dieser kleine Strand ein tolles, und sehr nahes, Ausflugsziel von Isla Colon.

Auf der Insel gibt es übrigens auch einige wenige hochpreisige Hotels.

Cayos Zapatilla

Die Trauminseln der Inselgruppe. Zapatilla wird häufig im Rahmen von (überall angebotenen) Bootstouren angefahren. In ca. 1 Stunde ist man vor Ort und meistens auch nicht alleine. Zapatilla Nr. 2, auf der die meisten Touristenboote anlanden, ist voll mit Bier trinkenden Touristen. Aber wenn man sich etwas vom Hauptstrand entfernt, dann kann man auch hier seine Ruhe haben und den traumhaften Strand mit türkisblauen Wasser genießen.

Unterkünfte oder ein Restaurant sucht man hier vergeblich. Ihr solltet euch also etwas zu Essen mitnehmen, wenn ihr nicht von Eurem Touranbieter verpflegt werdet.

Zapatilla ist wirklich so, wie manche sich fälschlicherweise komplett Bocas del Toro vorstellen. Solche Strände wie auf Zapatilla finden sich aber leiden eben nur, wer hätte es gedacht, hier auf Isla Zapatilla. Deswegen gehört diese Insel auf jeden Fall zum Pflichtprogramm.

Wie bezahlt man auf der Insel?

Wie überall in Panama ist der US-Dollar das beliebteste Zahlungsmittel. Am Geldautomaten habt ihr nicht die Wahl zwischen inländischer Währung und Dollar (wie z.B. in Costa Rica) sondern bekommt ausschließlich US-Dollar ausgezahlt. Wechselgeld (in Form von Münzen) erhaltet ihr aber meistens in panamaischen Balboa, der eigenen Währung des zentralamerikanischen Landes. Der Wechselkurs zwischen Balboa und US-Dollar ist dabei praktischerweise 1 zu 1. Das bedeutet statt 5 Dollar könnt ihr auch 5 Balboa bezahlen und umgekehrt. Das macht das ganze ziemlich einfach.

Was das Bezahlen aber etwas erschwert hat, waren meiner Meinung nach die amerikanischen Münzen (die panamaischen Münzen waren aber nicht viel besser), die den Wert in winzig kleinen Buchstaben auf den unteren Rand der Münze gedruckt haben. Statt einer großen 25 (wie es beim Euro der Fall wäre) steht am unteren Rand in klitzekleinen Buchstaben un quattro Balboa bzw. quarter Dollar. Da fühlt man sich beim Bezahlen schon mal wie eine sehschwache Rentnerin beim Aldi, die dem Kassierer einfach ihre geöffnete Brieftasche hin hält, damit dieser sich selbst bedient.

Wie bewegt man sich fort?

Per Wassertaxi oder normalem (gelben Straßen-) Taxi werden alle Wege auf den Inseln bestritten, die man nicht zu Fuß oder per Leihfahrrad zurück legen will. Es ist ziemlich einfach sich ein Taxi zu besorgen, sei es auf dem Wasser oder auf der Straße.

Per Taxi über die Isla Colon

Überall fahren die gelben Pickups-Taxis rum die Euch für einen Festpreis von 1 USD (bzw. 1 Balboa) zu jedem Ort in der Umgebung der Hauptstadt bringen. Ihr winkt einfach ein vorbei fahrendes Taxi heran und sagt wohin ihr fahren wollt. Nach dem Preis müsst ihr nicht fragen, da dieser ja immer gleich ist. Nur zu weiter entfernten Zielen (wie zB. dem Starfish Beach im Norden der Insel) kostet die Fahrt mehr. Fragt dann am Besten nach dem Preis, wenn ihr Euer Ziel genannt habt.

Euer Gepäck könnt ihr auf der Laderampe des Pickups transportieren. Wertsachen sollten ihr aber auf jeden Fall mit ins Auto nehmen. Die Taxis sind übrigens immer sehr gut klimatisiert, was bei über 30 Grad Außentemperatur eine gute Abkühlung sein kann.

Per Wassertaxi zu den anderen Inseln

Ebenso einfach ist es sich ein Wassertaxi zu organisieren. Man muss eigentlich nur in der Nähe der zahlreichen Wassertaxi-Anbieter auf der Hauptstraße unterwegs sein und wird ständig angesprochen, ob man denn nicht irgendwo hinfahren will oder was man denn am nächsten Tag vor hat (man könne ja direkt eine Tour buchen). Die Preise der Wassertaxis sind dabei relativ ähnlich, wobei auch hier etwas Geschick beim Handeln nicht schaden kann.

Die ungefähren Preise (für eine einfache Fahrt) der Wassertaxis sind dabei (Stand Juni 2019) wie folgt:

  • Carenero: 2$ pro Person
  • Punta Hospital auf Solarte: 5$ pro Person
  • Red Frog Beach: 8$ pro Person (Achtung für den Red Frog Beach muss man zusätzlich 5 $ Eintritt pro Person bezahlen)
  • Starfish Beach: 12,5 $ pro Person

Mit dem Fahrrad um die Insel

Colon ist auch ein guter Ort, um ein Fahrrad zu mieten. Ihr könnt dies für 5 $ pro Tag machen und dann auf eigene Faust die Insel erkunden. Dies lohnt sich freilich nur, wenn ihr auch häufiger pro Tag irgendwo hinfahren wollt. Möchtet ihr z.B. nur 2 Mal am Tag irgendwo hin und wieder zurück, dann ist ein Taxi günstiger.

Per Elektrofahrrad könnt ihr euch auch auf zu weiter entfernten Zielen der Insel (z.B. Starfish Beach) machen und schwitzt dabei nicht so wie auf einem normalen Fahrrad. Ein Elektrorad könnt ihr euch auf der Isla Colon für 40 $ am Tag mieten. Wir fanden das viel zu teuer, hätten das ansonsten sehr gerne gemacht.

Einen Roller mieten

Roller sind hier in Mittelamerika bei weitem nicht so verbreitet wie z.B. in Südostasien und dementsprechend teuer. 50 $ wollen die Vermieter pro Tag für einen Roller haben. Wir fanden das auch unverschämt teuer und haben es deswegen nicht gemacht.

Mit einem Golfcart die Insel unsicher machen

Lustigerweise sieht man hier recht viele Leute auf Golfcarts um die Insel cruisen. Auf so ein kleines Wägelchen passen bis zu 4 Leute und man kann zusätzlich noch Gepäck transportieren. Wenn ihr mit einigen Freunden oder der ganzen Familie unterwegs seid, dann kann dies wirklich eine (witzige) Alternative sein. Ein Golfcart kriegt ihr für 75 USD pro Tag.

Was kann man auf den Bocas del Toro unternehmen?

Tauchen auf den Bocas Del Toro

Auf den Bocas del Toro habe ich (Andreas) auch endlich meinen Tauchschein gemacht. Nachdem wir uns die Top 3 der Tauchschulen auf Tripadvisor persönlich angeschaut haben, entschieden wir uns für La Buga. Der 3-tägige Kurs zum PADI Open Water Diver kostet dort 320 $. Zusätzlich bekommt man im wirklich empfehlenswerten Restaurant La Buguita (im gleichen Gebäude) nochmal 10% Rabatt, kann kostenlos ein Kajak mieten und bekommt 2 Fun-Dives (Tauchgänge für schon zertifizierte Taucher) für 45 $, anstatt den regulären 85 $. Dieses Angebot nutzten wir, damit Sabrina am 3. Tag des Tauchkurses gleichzeitig mit mir tauchen konnte.

Die 3 Tage des Open Water-Tauchkurses laufen folgendermaßen ab:

Tag 1

Am ersten Tag heißt es Theorie pauken. Dazu kann man sich in einem kleinen Raum auf dem Holzsteg eine DVD mit 5 Kapiteln anschauen. Jedes Kapitel wird dann im dazugehörigen Buch nachgearbeitet und zum Schluss werden jeweils einige Fragen zum Kapitel beantwortet. Was sich hier ganz kurz anhört nimmt tatsächlich den ganzen Tag in Anspruch. Allerdings kann man die Nacharbeit im Buch hier auf dem schön angelegten Bootssteg mit Blick aufs Meer erledigen.
Trotzdem ist die natürlich der am wenigsten spannende Tag von allen dreien.

Tag 2

An Tag 2 beginnt endlich der praktische Teil. Nachdem der theoretische Teil vom ersten Tag nachgearbeitet wurde, geht es endlich ins Wasser. Genauer gesagt in den Pool. Wobei der Pool hier kein verchlortes Schwimmbecken ist, sondern ein vom Meer abgetrennter Bereich unterhalb des Stegs, an dem die Tauchschule liegt. Man taucht also im echten Meerwasser, ist aber trotzdem nicht wirklich im offenen Meer.

In diesem “Pool” macht man dann einige Übungen, um sich an das Tauchen zu gewöhnen und auch einige sicherheitsrelevante Dinge kennenzulernen. Dazu gehören z.B. das Atmen durch den Regulator, das Wiederfinden des Regulators, der Druckausgleich mit der Maske usw.

Nach der Mittagspause geht es dann endlich raus aufs Meer. In zwei Tauchgängen unter “echten” Bedingungen kann man direkt das Erlernte anwenden. Das macht dann natürlich eine Menge Spaß und man sieht direkt einige Korallen und Fische.

Tag 3

Am dritten Tag geht es dann schon am Vormittag aufs offene Meer und theoretisch erlernte Übungen werden praktisch nachvollzogen. Dazu gehört zum Beispiel das Anziehen des BCD (der “Taucherweste”) im Wasser und das kontrollierte Auftauchen im Notfall.

Beim zweiten Tauchgang erlebte ich dann noch mit Sabrina (die die Tauchgänge an diesem Tag mit mir zusammen machte) etwas ganz besonderes. Wir fuhren in die Nähe eines versunkenen Katamarans und tauchten dann wirklich durch dieses alte Schiffswrack, was schon voll mit Korallen bewachsen war. Ein mega Erlebnis! Tausende Fische sahen das Wrack schon als ihr Zuhause an und es war wahnsinnig aufregend sich durch den Rumpf des versunkenen Schiffes zu schlängeln.

Am Nachmittag wurde dann in der Tauchschule noch der abschließende Test gemacht und ich bekam endlich meinen Tauchschein ausgehändigt! Endlich bin ich auch ein zertifizierter Taucher!

Eine Boots-Tour machen

Überall in der Stadt werden einem Bootstouren angeboten, und eigentlich überall die gleichen zu den gleichen Preisen. Die meisten Touren kosten zwischen 20 und 35 USD und bringen Euch z.B. zum Red Frog Beach, dem Starfish Beach oder nach Zapatilla.

Wir haben uns ganz spontan für eine etwas außergewöhnlichere Variante entschieden. Zwar haben wir auch die Standard-Ziele einer Tagestour angefahren. Darunter waren:

  • Die Delfinbucht (an der wir direkt auch einige Delfine gesehen haben)
  • Die Faultier-Insel, die man nur vom Boot aus besichtigt (wo wir natürlich auch direkt Faultiere in den Bäumen gesehen haben)
  • Schnorcheln
  • Isla Zapatilla, wo wir ca. 2 Stunden Aufenthalt hatten, um die traumhafte, türkisblaue Karibik-Kulisse zu genießen

Zusätzlich hat unser Anbieter aber noch Deepboarding im Angebot. Davon hatten wir auch noch nie etwas gehört, aber wir fanden es sofort spannend. Man wird dabei an Seilen hinter dem Boot hergezogen und hält sich dabei an ca. Serviertablett-großen Boards fest, an denen jeweils das Seil gebunden ist. Das Board funktioniert dabei wie das Ruder eines Boots. Man kann damit die Richtung bestimmen, in die man taucht. Aber nicht wie bei einem Boot links oder rechts, sondern nach oben oder unten. Drückt man das Board nach unten dann taucht man auch runter und kann ganz elegant am Meeresboden entlang gleiten und sich die Fische und Korallen ansehen. Wenn man dann wieder Luft holen will, dann drückt man das Brett etwas nach oben und taucht dann ganz automatisch wieder an die Wasseroberfläche.

Das Ganze hat so dermaßen Spaß gemacht, dass wir gar nicht mehr aufhören wollten. Wir können es nur jedem empfehlen.

Deepboarding Bocas del Toro

Ein Kajak mieten

Im Rahmen meines Tauchscheins bekamen wir die Möglichkeit kostenlos ein Kajak zu mieten. Natürlich nahmen wir dieses Angebot an und paddelten rüber zur Isla Coronero. Dies haben wir in ca. 30 Minuten geschafft und konnten uns dann an den diversen Strandabschnitten der Insel erholen. Auf dem Weg dorthin haben uns nur die diversen Schnellboote etwas Sorgen bereitet, die mit einem Affenzahn an einem vorbei rasen. Die Wellen, die dabei entstehen, sind bei einem kleinen Kajak nicht zu unterschätzen. Trotzdem hatten wir eine Menge Spaß und konnten so auf eigene Faust etwas die Gegend erkunden.

Wir haben bei unserem Aufenthalt auf den Bocas auch nur einmal ein weiteres Kajak im Wasser gesehen. Dieser Zeitvertreib scheint also nicht sehr weit verbreitet zu sein.

Lecker Essen gehen

Natürlich gibt es auch unzählige Restaurants auf der Insel, die wir hier natürlich nicht alle aufzählen wollen. Hervorheben wollen wir aber trotzdem zwei, in denen wir wirklich sehr lecker gegessen haben.

  1. Direkt in unserer Tauschule gibt es das Restaurant La Buguita, was für ca. 8-14 $ wirklich sehr leckere und auch wunderbar aussende Speisen zaubert. Zusätzlich hat es eine tolle Atmosphäre, da es direkt am Wasser auf einem Steg liegt und man so dem ganzen Treiben auf dem Meer zusehen kann, während man sein Essen verdrückt.
  2. Wer auf vegetarische bzw. vegane Speisen steht, der ist im Bocas Falafel richtig aufgehoben. Hier gibt es, wie es der Name schon vermuten lässt, leckere Falafel, Humus und andere arabische Leckereien von einem netten Team serviert. Auch hier seid ihr mit 8-12 $ dabei.

Unser Fazit

Wir haben schon im Vorhinein gehört, dass einige von der Inselgruppe vor Panama enttäuscht gewesen sind, weil sie wohl nicht das karibische Paradies vorgefunden haben, dass sie erwartet haben. Wir glauben, man muss auch mit den richtigen Erwartungen auf diese Inseln fahren. Es muss einem klar sein dass es nicht auf jeder Insel (und schon gar nicht auf der Hauptinsel Colon) die Traumstrände gibt, die man hier vielleicht erwartet. Auch ist die Hauptstadt auf Isla Colon eben genau das, eine Stadt. Mit Autoverkehr, Touristenläden, einem Flughafen und relativ viel Lärm.

Ein verträumtes Inselparadies sind die Bocas del Toro nicht. Aber trotzdem sind wir über eine Woche geblieben. Und das nicht nur, weil ich hier meinen Tauchschein gemacht habe. Die Inseln haben uns mit ihrem Flair in ihren Bann gezogen. Dadurch, dass fast jeder Laden hier am Meer liegt und das Wasser somit allgegenwärtig ist, wird eine tolle, entspannte Stimmung erzeugt. Wir haben unsere Zeit dort sehr genossen und uns wohl gefühlt. Und wer eben etwas mehr Ruhe benötigt, der sucht sich sein Hotel nicht auf der Hauptinsel wie wir, sondern weicht auf eine der ruhigeren Inseln aus (siehe dazu die Inselbeschreibungen weiter oben).

Wir haben uns dort, wahrscheinlich auch aufgrund des traumhaften Wetters, sehr wohl gefühlt und können auch jedem einen Besuch auf den Bocas del Toro as Herz legen.


Habt ihr noch weitere Fragen zu den Bocas del Toro oder wollt ihr uns Eure Erfahrungen mitteilen? Dann schreibt uns doch gerne einen Kommentar oder eine Email über unsere Über Uns-Seite.

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