Der Rainmaker Forest ist ein kleiner privat geführter Park im Süden von Costa Rica und liegt in der Nähe des berühmten Manuel Antonio Nationalparks. In diesen wollten wir auch eigentlich gehen, aber da es gerade Montag war und der Manuel Antonio Park geschlossen hatte, suchten wir eine Alternative. Und diese Alternative wurde der Rainmaker Forest Park.

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Rainmaker Forest Park | Anreise und Kosten

Der Rainmaker Forest liegt ca. 30 km vom Manuel Antonio Nationalpark entfernt. In den Bewertungen liest man immer wieder, dass der Rainmaker eine gute Alternative zum Manuel Antonio ist. Dem können wir jedoch absolut nicht zustimmen, weil beide Parks komplett unterschiedlich sind. Wir sind daher froh beide besucht zu haben, auch wenn die Eintritte jeweils sehr teuer sind.

Der Rainmaker Forest kostet 20 $ Eintritt pro Person, der Parkplatz (Google Maps) kann dafür kostenlos genutzt werden. Die Anfahrt führt von der Hauptstraße ca. 7 Kilometer über eine sehr holprige Straße, die kurz vor dem Ziel fast nur noch im Schritttempo befahren werden kann. Die Öffnungszeiten des Parks sind übrigens zwischen 7:00 und 17:00 Uhr.

Vom Eingangshäuschen des Rainmaker Forest geht es links einen kurzen Weg entlang, bis man plötzlich in das dunkle Blätterdach des Regenwaldes eingehüllt wird. Kurz nach dem Eingang machten wir auch direkt die erste tolle Entdeckung. Ein kleiner schwarz-grüner Frosch hüpfte am Wegesrand vorbei und wurde unser tierisches Fotomotiv des Tages.

Schwarz-Grüner Goldbaumsteiger im Rainmaker Forest. Vorsicht Giftig!
Schwarz-Grüner Goldbaumsteiger im Rainmaker Forest. Vorsicht Giftig!

Die Wanderung durch den Park

Von hier aus führte der Weg weiter bis zu einer Weggabelung. Hier mussten wir uns entscheiden, ob wir den feuchtgrünen Dschungel zuerst vom Boden, am Fluss entlang, bewundern wollten oder über die im Blätterdach der Bäumen verankerten Hängebrücken laufen wollten.

Wir entschieden uns, erst den River Hike zu machen. Der Weg führte kontinuierlich am rauschenden Fluss vorbei. An insgesamt vier Stellen gibt es die Möglichkeit im klaren, kalten Wasser des Flusses zu baden.

Der langsam einsetzende Regen während unseres Besuchs sorgte jedoch dafür das wir uns gegen eine Abkühlung entschieden haben. Mit jedem Schritt prasselten die Regentropfen stärker auf uns herab und das schmatzende Geräusch unserer Wanderschuhe auf der Erde nahm zu. Um nicht komplett pitschnass zu werden, suchten wir unter ein paar größeren Blättern Schutz und legten eine kleine Mittagspause ein.

Rainmaker Forest Park I Costa Rica

Die Hängebrücken

Nach der Pause folgten wir dem Weg bis zu Ende des River Hikes. Am Ende der Wanderung entlang des Flusses ging es für uns steil bergauf… und das nicht ohne Grund. Der weitere Weg führte über wackelige, schmale Hängebrücken durch die von grünen Blättern gesäumten Baumkronen. Tatsächlich sehen die Hängebrücken nicht besonders Vertrauen erweckend aus.

Die Holzplanken sind durchnässt und morsch und immer wieder gibt es Löcher in den Brettern. Ganz vorsichtig setzten wir einen Fuß vor der anderen, immer bedacht darauf uns mit beiden Händen rechts und links an den feucht-glitschigen Seilen festzuhalten.

Während man am Anfang der Brücke noch das Gefühl hat, dass diese recht stabil ist, wird es zur Mitte hin immer wackeliger und die Brücke beginnt zu schwanken. Der Blick in den Abgrund bestärkte uns nochmals darin uns gut festzuhalten.

Noch ein paar Meter und wir hatten es geschafft. Wir hatten wieder mehr oder weniger festen Boden unter den Füßen. Die Hängebrücken sind zwischen Holzplattformen in den Bäumen gespannt. Und diese sind in genau dem gleichen Zustand wie die Brücken.

Es gibt kein zurück mehr

Aber es gab kein zurück mehr. Also ging es vorsichtig von Plattform zu Plattform, stetig umringt von saftigen Grün des Blätterdachs um uns herum. Wir konnten den Regenwald aus einer ganz neuen Perspektive bestaunen…. bis plötzlich wieder der Regen einsetzte.

Der Rainmaker Forest machte seinem Name alle Ehre. So stellten wir uns kurzerhand unter, nutzten den Regenschauer für eine weitere Pause, bis wir uns langsam in Richtung Ende des Hikes aufmachten.

Für uns war der Besuch des Rainmaker Forest eine tolle und aufregende Erfahrung. Die Hängebrücken und die Tatsache dass wir nicht eine einzige, andere Person getroffen haben machte den Besuch zu einem wunderbaren Erlebnis.

Hotel-Empfehlung in der Nähe

Den Abend verbrachten wir in dem empfehlenswerten Hostel Plinio*, genossen die Aussicht auf das Meer am Horizont und nahmen noch ein kurzes Bad im Pool.

Unser Hostel Plinio in der Nähe des Rainmaker Forest Parks*

Costa Rica Reiseroute

Insgesamt haben wir 4 Wochen in Costa Rica verbracht und dabei fast alle Highlights dieses tollen Landes gesehen. Wenn du sehen willst wie man die Sehenswürdigkeiten Costa Ricas in eine 2-4 Wochen Reiseroute packen kannst, dann schau dir unseren Reisebericht an.

Backpacking Costa Rica | 2-4 Wochen Reiseroute & Reisebericht

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