Sollte man dem Schildkröten-Paradies in Costa Rica auch in der Nebensaison und somit ausserhalb der Schildkrötensaison, einen Besuch abstatten? Wir waren im Mai/Juni 2019 im Costa Rica unterwegs und überlegten, ob wir die aufwändige Anreise in den Tortuguero Nationalpark auf uns nehmen sollen, auch wenn wir außerhalb der Schildkrötensaison gar keine eierlegenden Schildkröten sehen werden.

Denn die Schildkröten, die am Strand ihre Eier ablegen, sind in der Hauptsaison in Tortuguero der Touristenmagnet und der Grund warum die allermeisten Touristen hierhin kommen.

Warum es sich in der Nebensaison auch ohne Schildkröten lohnt zu dieser abgelegenen Sandbank an der Karibikküste zu fahren, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Der Tortuguero Nationalpark

Der Nationalpark Tortuguero umfasst ungefähr 20.000 Hektar, wurde 1975 gegründet und liegt im Nordosten Costa Ricas an der Karibikküste. Seine Kanallandschaft, die von dichtem Regenwald umgeben ist, und die Lage am Meer machen diesen Ort wirklich einzigartig schön.

Hier herrscht eine Vielfalt an Pflanzen und Tieren, wie sie sonst an nur wenigen anderen Flecken in Costa Rica zu finden ist. Ungefähr die Hälfte der in Costa Rica lebenden Vogel- und Reptilienarten leben hier. Faultiere, Leguane, Kaimane, Tukane, Papageien, viele Affenarten, Krokodile, Seekühe und über 300 Vogelarten kannst du hier entdecken.

Der Nationalpark ist täglich von 6-12 Uhr und 13-16 Uhr geöffnet und kostet pro Person 15 USD Eintritt.

Das Dorf Tortuguero

Das gleichnamige Dorf Tortuguero liegt auf einer schmalen Sandbank zwischen dem karibischem Meer und dem Rio Suerte nur 40 km von der Grenze Nicaraguas entfernt. Der Ort und die Unterkünfte sind nur per Boot oder Flugzeug zu erreichen. Ungefähr 500 Dorfbewohner leben hier hauptsächlich vom Fischfang und natürlich dem Tourismus.

Die Lage zwischen karibischem Meer und dem Urwaldfuss Rio Suerte machen diesen Flecken Erde zu einem sehr speziellen Ort. Wie man oben auf dem Titelbild sieht, kann man Nachmittags am Strand in der Sonne liegen und im Meer baden und danach einige Meter rüber auf die Flussseite gehen, um dort die Sonne hinter dem Rio Suerte untergehen zu sehen. Wo auf der Welt kann man sowas schon machen?

Der Name Tortuguero bedeutet übersetzt übrigens so etwas wie „Platz, an den die Schildkröten kommen“ und ist dem spanischen Wort für Schildkröte „tortuga“ entlehnt.

Was kann man in Tortuguero machen?

Schildkröten bei der Eiablage beobachten

Der Grund für die meisten Touristen nach Tortuguero zu kommen ist sicherlich die Beobachtung von Eier ablegenden Schildkröten. Dies ist ein einmaliges Schauspiel, dass man zu den meisten Monaten im Jahr nachts am Strand von Tortuguero sehen kann. Seit einigen Jahren ist dies nur noch mit einem zertifizierten Führer möglich. Man darf während dieser Tour, für die man 25 USD bezahlen muss, keine Fotos oder Videoaufnahmen machen, keine Taschenlampe benutzen und man muss dunkel gekleidet sein. Die Schildkröten sollen nämlich, trotz der vielen Touristen, nicht in der Eiablage gestört werden.

Eine Tour mit dem Kanu oder Kajak durch die Kanäle unternehmen

Das war bei unserem Aufenthalt das Highlight. Die Kanu- bzw. Kajak-Touren starten meistens um 6 Uhr morgens und bringen Euch über 3 Stunden durch die Nebenarme und -kanäle des Rio Suerte durch einen kleinen Teil des Nationalpark Tortuguero. Kanutouren kosten ca. 25-30 USD. Dabei seid ihr mit bis zu 9 anderen Leuten in einem Holzkanu und werdet von Euren Guide von Tier zu Tier gefahren.

Bei einer Kajak-Tour, die für ca. 30-40 USD zu haben ist, paddelt ihr selbst in einem kleinen Kajak mit einem Guide (der sein eigenes Kajak hat) und habt daher nicht nur eine sportliche Betätigung am frühen Morgen, sondern auch fast eine Garantie, dass ihr alleine mit Eurem Guide seid (wir waren es zumindest) und könnt bei den einzelnen Tiersichtungen auch selbst entscheiden, wie nah ihr ran paddeln wollt und wie lange ihr jeweils Staunen und Fotografieren wollt. Das ist bei einer Tour mit mehreren Personen natürlich nicht so einfach. Da die Kajak-/Kanutouren durch den Nationalpark führen kommen pro Person noch jeweils 15 USD Parkeintritt hinzu.

Wir waren sehr glücklich mit unserer Kajak-Tour (die wir übrigens bei Roots Tour direkt über unsere Unterkunft gebucht haben) und haben neben den vielen interessanten Informationen unseres Guides auch viele Tiere – wie Wasservögel, Affen und ein Faultier – zu Gesicht bekommen. Wir waren auch sehr froh, dass die Tour so früh morgens stattgefunden hat. Nicht nur sind die Tiere viel aktiver, wenn es noch nicht so heiß ist. Auch wir Menschen sind es natürlich. Als es um 9 Uhr anfing so richtig heiß zu werden, war ich froh, dass die Tour sich ihrem Ende näherte.

Das war auch der Grund warum wir nicht noch eine Wanderung bei Tag gemacht haben, sondern uns auf eine Nachtwanderung (Night Hike) eingelassen haben.

Wanderungen am Tag oder in der Nacht

Wenn ihr am Morgen eine Kanutour gemacht habt, dann bekommt ihr danach normalerweise auch euer Eintrittsticket für den Park ausgehändigt. Mit diesem Ticket könnt ihr dann kostenlos am gleichen Tag in den Nationalpark gehen, um dort auf eigene Faust zu wandern. Wir haben dies aber ausgelassen, da wir a) noch zu kaputt von der Hitze und der Kajaktour am Morgen waren und b) auch wenig Gutes über den Wanderweg im Tortuguero Nationalpark gehört haben. Dieser ist kein Rundweg, sondern ein Weg den man hin und wieder zurück gehen muss. Außerdem soll dieser wenig abwechslungsreich sein.

Falls ihr die Zeit und die Kondition habt, könnt ihr dem Park aber natürlich einen Besuch abstatten.

Wir haben, wie oben schon erwähnt, zusätzlich zu unserer Kajak-Tour noch einen Night-Walk (eine Nacht- oder eher Abendwanderung) bei Roots Tour gebucht und waren davon leider nicht so begeistert. Da der Nationalpark nachts nicht betreten werden darf, finden die Wanderungen – insofern ihr nicht in einer teuren Lodge mit eigenen Wanderwegen untergebracht seid – in der näheren Umgebung des Dorfes statt. Dies bedeutet man entfernt sich nicht weit vom Dorf und sieht auch die Lichter des Ortes noch während man sich durch die Büsche schlägt. Dadurch kommt leider wenig Dschungel-Feeling auf.

Wir haben zwar einige Tiere gesehen, wie z.B. auch zwei Faultiere, aber vieles davon hätten wir wohl auch gesehen, wenn wir uns alleine durch die Büsche geschlagen hätten. Dann hätten wir uns auch die 25 USD pro Person gespart. Wie ihr schon merkt, wir waren nicht so wirklich begeistert. Wir würden die Tour nicht nochmal machen und sie auch nicht weiterempfehlen. Auch wenn es natürlich etwas besonderes ist, Tiere nur im Schein einer Taschenlampe zu fotografieren.

Am Strand entspannen oder im Meer schwimmen gehen

Wir haben vor unserem Besuch gehört, dass der Strand bei Tortuguero zum Schwimmen gesperrt ist, da es dort zu gefährlich sei. Wir hatten uns daher schon auf stundenlanges Sonnenbaden eingestellt, ohne sich im Meer erfrischen zu können. Vor Ort hat sich aber ein anderes Bild geboten. Schwimmen ist in Tortuguero nicht verboten, es ist nur bei starkem Wellengang sehr gefährlich wegen der auftretenden Brandungsrückströmen (Riptide). Die können einen mit ihrem starken Sog ins offene Meer ziehen.

Als wir vor Ort waren, konnte man aber bedenkenlos ins Meer gehen. Vielleicht lag es auch an dem wunderbaren Wetter, dass wir hatten. Informiert euch also vor Ort bei eurem Hotel wie das Meer aktuell einzuschätzen ist. Abgesehen davon ist das Schwimmen in Tortuguero nicht generell verboten. Zumindest nicht im Meer. Im Rio Suerte auf der anderen Seite des Dorfes ist das Schwimmen zwar nicht offiziell verboten, man sollte es aber aufgrund der vorhandenen Krokodile tunlichst vermeiden.

Wann ist die Schildkröten-Saison in Tortuguero?

Oktober bis März für die Unechte Karettschildkröte und Lederschildkröte. Juli bis Oktober für die Echte Karettschildkröte und Meeresschildkröte. In der restlichen Zeit seht ihr zwar keine Schildkröten, dafür aber viele andere wunderbare Tiere und viel weniger Touristen. Das macht den Tortuguero Nationalpark auch ausserhalb der Schildkrötensaison interessant.

Wie kommt Ihr von San José nach Tortuguero?

Egal ob ihr per Mietwagen oder Bus unterwegs seid, zuerst müsst ihr zum Bootsanleger in La Pavona kommen. Von dort geht es dann ausschließlich per Boot weiter nach Tortuguero.

Anreise per Bus nach La Pavona

Um von San Jose nach La Pavona zu gelangen, müsst ihr einmal in Cariari umsteigen.

Von San Jose nach La Pavona

#1 Von San Jose nach Cariari
Abfahrtszeiten: 06:30h, 09:00h, 10:30h, 13:00h (es gibt zwar auch spätere Busse, aber dann bekommt ihr nicht den letzten Bus, um rechtzeitig in La Pavona zu sein)
Kosten: 1800 Colones
#2 Von Cariari nach La Pavona:
Abfahrtszeiten: 05:00h, 09:00h, 11:30h, 15:00h
Kosten: Das Ticket nach La Pavona und das Bootstickets (inkl. Gepäck) hat uns der Busfahrer für 5000 Colones pro Person verkauft.

 

 

Anreise per Mietwagen nach La Pavona

Ihr könnt natürlich auch mit dem Wagen anreisen, wenn ihr euch eh einen Mietwagen für euren Costa Rica Roadtrip ausgeliehen habt. Von San Jose fahrt ihr ca. 2.5 Stunden (120 KM) nach La Pavona und könnt dann euer Auto an einem großen Parkplatz am Bootsanleger abstellen für aktuell 10 USD pro Tag.

Bis nach Tortuguero könnt ihr nicht mit euren Wagen kommen, da die bewohnte Sandbank am Meer nur per Boot zu erreichen ist.

Von La Pavona nach Tortuguero mit dem Boot

Von La Pavona müsst ihr dann die Fähre nach Tortuguero nehmen. Diese braucht ca. eine Stunde und die Fahrt an sich ist schon ein Erlebnis. Der Rio Suerte ist an Anfang noch sehr schmal und windet sich fortwährend links und rechts durch den Urwald. Das Boot muss immer wieder Baumstämmen und großen Wasserpflanzen ausweichen.
Die Fahrt ist ein wirkliches Abenteuer und könnte eigentlich auch als teure Tour verkauft werden. Man sieht also echt eine Menge Natur und eventuell auch Tiere auf dieser tollen Bootsfahrt.

Das Busticket von Cariari inklusive des Bootstickets (und Gepäck) hat uns 5000 Colones pro Person gekostet. Wenn ihr das Ticket erst in La Pavona kauft, dann zahlt ihr 1800 Colones + 1000 Colones pro Gepäckstück.

Per Flugzeug direkt nach Tortuguero

Wenn ihr wenig Zeit und viel Geld habt, könnt ihr auch mit Sansa Air direkt bis nach Tortuguero fliegen. Der Flug geht 2-3 Mal am Tag und kostet euch etwa 90 USD pro Person. Zu Buchen auf der Webseite von Sansa Air.

Unsere Erlebnisse

Wir hatten während unseres Aufenthaltes Ende Mai in Tortuguero trotz Regenzeit, strahlend blauen Himmel und perfekten Sonnenschein. Dies soll gar nicht so typisch sein für diesen kleinen Ort an der Karibikküste, der zu den regenreichsten in ganz Costa Rica gehören soll. Aber das haben wir bisher auch fast von jedem Ort in Costa Rica gehört.

Da unser Hotel (La Casona) ziemlich nah am Strand liegt – wie aber eigentlich fast alle Hotels in dem kleinen Ort – konnten wir relativ viel Zeit am Meer verbringen, was wir uns im Vorhinein gar nicht so gedacht hatten. Nach unserer Info ist das Schwimmen nämlich verboten in Tortuguero. Das dies nicht so ist, hat uns natürlich sehr gefreut. Schwimmen ist an dem riesigen Strand in Tortuguero nur wegen der zeitweise auftretenden Riptides (gefährliche Unterströmungen) gefährlich, aber nicht komplett verboten.

So verbrachten wir auch den ersten angebrochenen Tag einfach nur am Strand und damit, uns abends in unserer Unterkunft noch was leckeres zu Essen zu machen. Wir hatten 3 Übernachtungen im gemütlichen La Casona Hotel gebucht und daher keinen Stress, alle Aktivitäten so schnell wie möglich durchzuziehen. Wir genossen auch mal die Langsamkeit und karibische Gelassenheit beim Schlendern durch den kleinen Ort.

Daher war unsere Aktivität für den zweiten Tag: Gemütlich das Dorf erkunden und dabei nach Souvenirs schauen, eine Kokosnuss trinken und einfach das Pura Vida genießen. An Tag 2 lagen wir auch noch viel am Strand und haben das gute Wetter genossen. Außerdem planten wir unsere Aktivitäten für den dritten Tag. Wir wollten eine Kajak-Tour machen und abends einen Nightwalk.
Am Treffpunkt für unseren Kajak-Ausflug, der nur etwa 200 Meter von unserer Unterkunft entfernt lag, fanden wir uns um kurz vor 6 Uhr ein und bekamen eine kurze Einführung. Es waren noch knapp 8 andere Leute dort. Aber anscheinend waren wir die einzigen, die mit dem Kajak unterwegs sein wollten. Alle anderen machten eine Kanutour. Also hatten wir einen Guide ganz für uns alleine. Prima!

Unsere Kajak-Tour

Unser Guide erklärte uns einiges über die Flora & Fauna und über die Geschichte des Ortes und des Nationalparks. Zum Beispiel, dass das Gebiet früher zum Holzabbau benutzt wurde und deswegen auch kaum noch Primärwald vorhanden ist, sondern fast alles nachgewachsener Sekundärwald ist. Auch, dass es Krokodile und Haie im Fluss gibt, weswegen es auch zu gefährlich ist im Fluss zu schwimmen. Und trotzdem machen es die Einwohner des Ortes, obwohl auch wohl schon ein Kind dabei tödlich verunglückt sein soll. Die Haie kommen übrigens durch den Zugang zum Meer in den Fluss und können dort überleben, weil das sich Wasser zu Beginn der Flussmündung mit dem Meerwasser vermischt und somit als Lebensraum für die Haie geeignet ist.

Wir fuhren also in die Kanäle des Nationalparks hinein und bekamen direkt außergewöhnliche Pflanzen und tolle Tiere zu sehen, wie z.B. ein hoch im Baum hängendes Faultier und viele Vögel, die in engelhafter Pose in der Sonne ausharrten, damit ihr Federkleid trocknet. Diese Vögel tauchen nämlich bei ihren Beutezügen auch ins Wasser ein und müssen danach ihre Federn trocknen, damit sie wieder ordentlich fliegen können. Ein verrückter Anblick.

Ein weiteres besonderes Tier auf unsere Ausflug waren die Jesus-Christus-Echsen, die wunderbar grün sind und so heißen, weil sie kurze Strecken übers Wasser laufen können. Aber dies wohl nur tun, wenn sie in Gefahr sind. Wir haben diese Echsen aber in entspannter Position gesehen und konnten sie daher gut fotografieren. Auch zahlreiche in Wassernähe herum turnende Spidermonkeys konnten wir beobachten. Es war wirklich eine wunderbare Tour. Wenn auch etwas anstrengend, da wir natürlich die ganze Zeit selber paddeln mussten. Aber so konnten wir immer selbst entscheiden, wie schnell wir unterwegs sind und wie nah wir an die Tiere heran fahren.

Man sieht also, der Tortuguero Nationalpark hat auch ausserhalb der Schildkrötensaison genug anderer Tiere zu bieten, die einen besuch lohnenswert machen.

Jesus Christus Echse in Tortuguero

Die Nachtwanderung

Nachdem wir nach über 3 Stunden Paddelei wieder im Dorf angekommen waren, gingen wir erstmal wieder an den Strand, um uns etwas auszuruhen. Wir hatten ja noch eine Wanderung für den Abend geplant, für die wir wieder fit sein mussten. Die Nachtwanderung war dann aber leider nicht so besonders, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Da man nachts nicht in den Nationalpark darf, müssen Nachtwanderungen (von 18-20 Uhr) in Dorfnähe stattfinden.
Wir haben zwar wieder ein Faultier und auch einige Spinnen und Heuschrecken aus nächster Entfernung gesehen, aber auch nicht viel mehr. Und dafür fanden wir den Preis von 25 USD pro Person zu hoch. Da hätten wir auch alleine mit einer guten Taschenlampe durch die Wege am Ortsrand schlendern können und hätten wohl nicht viel weniger gesehen.

Rückfahrt nach San Jose

Am nächsten Morgen machten wir uns ganz früh auf zum Bootsanleger, um das 5 Uhr-Boot nach La Pavona zu erwischen. Da wir leider das offizielle Public Boat verpasst hatten, mussten wir ein privates Taxiboot nehmen, dass uns aber auch nur 4000 Colones pro Person kostete. Und hätte unser Kapitän nicht Probleme mit dem Füllstand seines Tanks gehabt und daher nach Tortuguero umkehren müssen, um zu tanken, dann wäre uns wohl auch der 06:30 Uhr Bus nach Cariari nicht entwischt. So aber kamen wir zu spät und hätten auf den 10 Uhr Bus warten müssen.

Da wir dringend rechtzeitig nach San Jose wollten, (da Andreas dort noch seine Drohne reparieren lassen wollte) haben wir uns ein Taxi aus Cariari kommen lassen (Kostenpunkt: 20 USD). Dank des rasenden Taxifahrers konnten wir noch den 9 Uhr Bus von Cariari nach San Jose bekommen und waren schon am späten Vormittag in der Hauptstadt Costa Ricas. Nachdem wir im lokalen iCon-Laden unsere Drohne (meine neue Mavic Air) reparieren lassen konnten, nahmen wir den 12 Uhr Bus zum nächsten Stopp auf unserer Costa Rica-Rundreise: Puerto Viejo an der Karibikküste.

Fazit – Tortuguero auch außerhalb der Schildkrötensaison sehenswert?

Auch wenn wir zu Anfang skeptisch waren, ob der Tortuguero Nationalpark die lange Anreise ausserhalb der Schildkrötensaison wert sein würde, hat es sich schlussendlich doch total gelohnt. Die abgeschiedene Lage des Dorfes mitten im Dschungel und die Erreichbarkeit nur per Boot über einen Fluss ist schon ein Highlight an sich. Da braucht es gar keine Schildkröten mehr. Außerdem sind in der Nebensaison viel weniger Touristen vor Ort. Das hat uns natürlich sehr gefallen. Auch sieht man eine Menge anderer Tiere, abgesehen von den berühmten Schildkröten.

Wir können es nur empfehlen in dieses kleine Naturparadies an der Karibikküste zu fahren… auch wenn gerade keine Schildkröten zu sehen sind. Ihr werdet es nicht bereuen.


Habt ihr andere Erfahrungen außerhalb der Saison in Tortuguero gemacht oder Fragen zu unseren Erlebnissen? Lasst uns doch einen Kommentar da!

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